Buy the dip
Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um bei den MAG 7 einzusteigen
Lee Coppersmith, Geschäftsführer von Goldman Sachs, meint, die Aktien der Magnificent Seven könnten vor einer massiven Erholung stehen. Er sagt klar: "Buy the dip".
- Goldman-CEO sieht Chance für Erholung der Mag Seven
- Er rät klar buy the dip und vergleicht mit März 2020
- S&P 500 erreicht Allzeithoch und Alphabet steigt
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In seinem jüngsten Ausblick vergleicht Coppersmith das aktuelle Marktumfeld mit dem durch COVID bedingten Kursrückgang im März 2020.
"In dieser Zeit, genau wie heute, zeigte sich, dass der Markt das Vertrauen in die Mag 7-Aktien als Marktführer verloren hatte. Wenn man sich die damaligen Entwicklungen nach der COVID-Pandemie ansieht, erkennt man, dass diese Unternehmen sich erholt haben. Das war eine hervorragende Gelegenheit, von den Kursgewinnen zu profitieren, insbesondere bei diesen Unternehmen."
Tatsächlich klettert der S&P 500 am Donnerstag auf ein Alltimehigh, nachdem er bereits am Mittwoch die pychologisch wichtige Marke von 7.000 Punkten erobert hatte. Auch die Aktien von Alphabet durchbrechen am Donnerstag alte Rekordwerte.
Die Google-Aktie war während des Iran-Krieges nicht so stark abverkauft worden, wie beispielsweise die von Microsoft. Der krasse Ausverkauf, der die Anteilsscheine des Azure-Anbieters mit über 30 Prozent in die Knie zwang, hatte gleich zwei Preisbremsen erfahren: FOMO (Fear of Missing Out), dass KI Software künftig ersetzen könnte, und die Nahost-Krise.
Earnings³: Turnaround oder Crash? DAS ist jetzt entscheidend!
In dieser Episode von Börse, Baby! werfen wir einen genauen Blick auf drei heiße Aktien –VOR ihren Quartalszahlen: Caterpillar, Adidas und Sysco.
Der Goldman-Manager jedenfalls ist optimistisch: "Und deshalb werden wir unseren Kunden heute sagen: Wenn Sie nach einem Monat der Risikoreduzierung nun nach Möglichkeiten suchen, Ihr Engagement im Gesamtmarkt zu erhöhen, bietet dies eine weitere sehr attraktive Gelegenheit, diese Strategien zu nutzen, um Ihre Präsenz am Gesamtmarkt zu verlängern."
Dass seine Kunden bezüglich KI aufgrund der hohen Investitionen misstrauisch geworden seien, sieht er nicht. "Die Anleger wollen sowohl an der Entstehung von KI verdienen, als auch an den wirtschaftlichen Folgen von KI."
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
