Positive Woche
Trumps Friedenssignale könnten Bitcoin und Altcoins weiter pushen
Bitcoin konsolidiert, doch Altcoins profitieren schon von neuer geopolitischer Hoffnung – befeuert durch Donald Trump, der ein baldiges Kriegsende in Aussicht stellt.
- Bitcoin konsolidiert bei rund 74.700 US-Dollar
- Altcoins profitieren von Hoffnung auf Entspannung
- Negative Funding-Raten erhöhen Chance auf Short-Squeeze
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Die Kryptomärkte präsentieren sich zum Wochenausklang in einem differenzierten Bild. Während Bitcoin und Ethereum nach einer dynamischen Handelswoche leicht nachgeben, sorgen geopolitische Entwicklungen insbesondere bei Altcoins für Rückenwind.
Die nach Marktkapitalisierung führende Kryptowährung notiert am Freitagmorgen bei 74.700 US-Dollar und liegt damit 0,4 Prozent unter dem Niveau des Vortages. Auf Wochensicht behauptet Bitcoin jedoch ein solides Plus von 3,5 Prozent.
Im Gegensatz dazu zeigen sich Altcoins weiterhin vergleichsweise stark. Ethereum verzeichnete zwar einen Tagesrückgang von 1,4 Prozent auf 2.327 US-Dollar, führt jedoch mit einem Wochenzuwachs von 6 Prozent den Kryptomarkt an.
Auch in der zweiten Reihe dominieren positive Vorzeichen: XRP behauptet sich stabil bei 1,43 US-Dollar und kommt auf ein Wochenplus von 6,4 Prozent. Im Vergleich zum Vortag ergibt sich ein Plus von 1,3 Prozent. Solana legt um5 Prozent bzw. 2,5 Prozent auf Tagessicht zu und notiert damit zuletzt bei 87,67 US-Dollar, während BNB um 4,3 Prozent auf 629,89 US-Dollar steigt. Dogecoin gewinnt ebenfalls an Dynamik und notiert nach einem Wochenanstieg von 5,6 Prozent bei 0,0976 US-Dollar.
Märkte setzen auf Entspannung im Nahen Osten
Für Unterstützung sorgt vor allem die Hoffnung auf eine geopolitische Entspannung. US-Präsident Donald Trump erklärte am Donnerstag bei einem Auftritt in Las Vegas, der Konflikt mit Iran verlaufe "hervorragend" und könne "sehr bald beendet sein".
Darüber hinaus stellte Trump in Aussicht, dass bereits am kommenden Wochenende eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Vertretern der USA und Irans stattfinden könnte.
Parallel dazu bestätigte Israels Premierminister Benjamin Netanyahu eine separate, auf zehn Tage angelegte Waffenruhe mit dem Libanon.
Short-Squeeze möglich?
Die sogenannten Funding-Raten bei Perpetual-Futures sind zuletzt deutlich ins Negative gerutscht – ein Hinweis darauf, dass viele Trader auf fallende Kurse setzen.
Genau darin sehen einige Analysten eine Chance. Daniel Reis-Faria, CEO von ZeroStack, spricht von einem möglichen "Short-Squeeze"-Szenario. Sollte Bitcoin weiter steigen, könnten viele Short-Positionen zur Eindeckung gezwungen werden – was den Kurs zusätzlich nach oben treiben würde. In diesem Fall hält er sogar einen schnellen Anstieg in Richtung 125.000 US-Dollar für möglich.
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Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

