Buy or Goodbye?
Tesla, Amazon, Netflix und Thyssenkrupp - Die Analystenstimmen des Tages
Tesla, Amazon, Netflix und Thyssenkrupp: Die wichtigsten Analysten-Updates im Überblick.
- Barclays belässt Tesla auf Equal Weight mit 360
- Barclays stuft Amazon auf Overweight mit Kursziel 300
- JPMorgan senkt Netflix Kursziel auf 118 bei Overweight
- Report: Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Barclays stuft Tesla auf "Equal Weight"
Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Tesla auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 360 US-Dollar belassen. Der Elektroautobauer wolle seine geplante Chip-Fabrik Terafab mit Lichtgeschwindigkeit hochfahren, schrieb Dan Levy in einer am Freitag vorliegenden Studie. Es werde bereits Halbleiterausrüstung bestellt, wobei es bei vielen Teilen Lieferschwierigkeiten geben dürfte.
Barclays stuft Amazon auf "Overweight"
Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Amazon auf "Overweight" mit einem Kursziel von 300 US-Dollar belassen. Das Cloudgeschäft AWS dürfte in den kommenden Jahren von Künstlicher Intelligenz profitieren, schrieb Ross Sandler in einer am Freitag vorliegenden Studie. Das Thema KI habe sich in den vergangenen Monaten deutlich weiterentwickelt und könne die starke Entwicklung der Amazon-Aktie weiter antreiben.
JPMorgan senkt das Kursziel für Netflix
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Netflix nach Quartalszahlen von 120 auf 118 US-Dollar gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Sein positiver Blick auf den Streaming-Riesen
habe sich nicht geändert, schrieb Doug Anmuth in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die Enttäuschung einiger Börsianer, dass Netflix seine Jahresziele nicht erhöht habe, könne er aber verstehen.
Eine mögliche Kursschwäche biete eine Kaufgelegenheit.
Barclays hat das Kursziel für Thyssenkrupp
Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Thyssenkrupp von 9,50 auf 9,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Geschäftszahlen der europäischen Stahlproduzenten dürften sich im ersten Jahresviertel im Vergleich zum Vorquartal verbessert haben, allerdings nur leicht, schrieb Tom Zhang in einem am Freitag vorliegenden Branchenausblick. Die geopolitischen Risiken aus Nahost dürften hinsichtlich der Nachfrage nicht außer Acht gelassen werden. Für Thyssenkrupp schraubte der Experte seine Gewinnprognosen (EPS) für das laufende und kommende Geschäftsjahr etwas nach unten.
Autor: wO-Redaktion (mit Agenturmaterial dpa-AFX)
