Wegen Nahost-Krise
Rüstung: Bauen GM und Ford jetzt gepanzerte Fahrzeuge?
Ein Panzerrohr auf einem Ford? So darf man sich den möglichen Eintritt des Autoherstellers in die Rüstungsindustrie sicherlich nicht vorstellen.
- US-Regierung fordert Ford und GM zum Rüstungsbau auf
- Fokus auf Munition, Raketen und Drohnenabwehr
- GM fertigt leichtes Infanterie-Truppenfahrzeug
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Ford und General Motors sollen in die Rüstungsindustrie einsteigen. So zumindest das Anliegen der US-Regierung. Dabei soll es um Waffen und andere militärische Güter gehen. Zuerst hatte das Wallstreet Journal berichtet.
Der Bedarf bestehe nicht nur aufgrund des Iran-Krieges, sondern auch durch die gestiegenen Bedarfe durch den Krieg in der Ukraine. Die Konflikte würden immer mehr an den Lagerbeständen zehren. Zu den angefragten Unternehmen sollen auch GE Aerospace und der Oshkosh gehören.
Alle verfügbaren kommerziellen Lösungen und Technologien sollen dabei in Betracht gezogen werden, um die US-Verteidigung zu stärken, wie es hieß.
Besonders im Fokus seien Munition, Raketen und Drohnenabwehr; die Gespräche hätten bereits vor dem Iran-Krieg stattgefunden.
Oshkosh baut bereits Truppentransporter für die US-Armee. Der größte Teil des Umsatzes bestreitet das Unternehmen aber aus nicht-militärischen Produkten.
Bereits im II. Weltkrieg haben US-amerikanische Unternehmen sich an der Rüstungsproduktion beteiligt.
GM stellt bereits über eine Tochtergesellschaft ein leichtes Infanterie-Truppenfahrzeug auf Basis des Chevrolet Colorado Pickups her.
Zudem gilt der US-Automobilhersteller als aussichtsreicher Kandidat für den Bau eines größeren Infanterie-Transportfahrzeugs für die US-Armee, das den Humvee ersetzen soll. Neben dem Truppentransport soll das Fahrzeug auch als mobile Energieversorgungs- und Kommandozentrale dienen.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
Die General Motors Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +2,29 % und einem Kurs von 67,77EUR auf Tradegate (17. April 2026, 15:43 Uhr) gehandelt.

