Wacker Chemie verdient dank Iran-Krieg mehr - Gewinnziel für 2026 bestätigt
- Wacker Q1 Gewinn durch vorgezogene Kundenbestellungen
- Ebitda im ersten Quartal bei rund 173 Millionen Euro
- Umsatzprognose angehoben, Ebitda Ziel 550 bis 700 Mio
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Chemiekonzern Wacker hat im ersten Quartal infolge des Iran-Kriegs im Tagesgeschäft voraussichtlich mehr verdient als gedacht. Kunden hätten Bestellungen wegen des Kriegs vorgezogen, teilte Wacker Chemie überraschend am Freitagabend in München mit. Daher dürfte der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mit 173 Millionen Euro deutlich höher liegen als vom Unternehmen und von Branchenexperten prognostiziert. Für das Gesamtjahr hob Wacker nun zwar die Umsatzprognose etwas an. Der operative Gewinn soll aber wie geplant 550 bis 700 Millionen Euro erreichen.
Im ersten Quartal erzielte Wacker Chemie nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von gut 1,4 Milliarden Euro nach knapp 1,5 Milliarden im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr soll der Erlös den Vorjahreswert von knapp 5,5 Milliarden Euro jetzt um einen hohen einstelligen Prozentsatz übertreffen. Bisher hatte der Vorstand nur eine Steigerung um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz in Aussicht gestellt.
Die Wacker-Aktie legte im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate nach den Nachrichten vom Abend um anderthalb Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs zu./stw/he
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Wacker Chemie Aktie
Die Wacker Chemie Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +3,70 % und einem Kurs von 95,20 auf Tradegate (17. April 2026, 19:14 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Wacker Chemie Aktie um -1,86 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +2,84 %.
Die Marktkapitalisierung von Wacker Chemie bezifferte sich zuletzt auf 5,09 Mrd..
