dpa-AFX-Überblick

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    UNTERNEHMEN vom 20.04.2026 - 15.15 Uhr

    Für Sie zusammengefasst
    • Unicredit sieht operative Schwäche bei Commerzbank
    • Wacker Chemie erzielt höheres Ebitda im Jahresstart
    • Reiche warnt vor Engpässen und betont Raffineriebedarf
    dpa-AFX-Überblick - UNTERNEHMEN vom 20.04.2026 - 15.15 Uhr

    ROUNDUP/Unicredit legt nach: scharfe Kritik an Commerzbank-Modell

    MAILAND/FRANKFURT - Die Commerzbank-Großaktionärin Unicredit hält den Übernahmekampf mit grundsätzlicher Kritik am Geschäftsmodell des Dax-Konzerns am Leben. Die Commerzbank schreibe seit Jahren eine "Geschichte operativer Underperformance" und sei gemessen an ihren Fundamentaldaten inzwischen überbewertet, schreibt die Unicredit am Donnerstag in einer Präsentation mit dem Titel "Commerzbank. Ein neues Kapitel". Das Frankfurter Institut weise strukturelle Schwächen auf, so die Analyse der Unicredit.

    ROUNDUP: Wacker Chemie verdient zum Jahresstart operativ mehr - Aktie legt zu

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    MÜNCHEN - Der Chemiekonzern Wacker hat im ersten Quartal infolge des Iran-Kriegs im Tagesgeschäft voraussichtlich mehr verdient als gedacht. Kunden hätten Bestellungen wegen des Kriegs vorgezogen, teilte Wacker Chemie am Freitagabend in München mit. Daher dürfte der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nach vorläufigen Zahlen mit 173 Millionen Euro deutlich höher liegen als vom Unternehmen und von Branchenexperten prognostiziert. Der Umsatz lag zum Jahresauftakt bei gut 1,4 Milliarden Euro nach knapp 1,5 Milliarden im Vorjahreszeitraum. An der Börse kamen die Nachrichten gut an.

    ROUNDUP: Reiche warnt vor Belastung der Raffinerien in Energiekrise

    BERLIN - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont mit Blick auf einen möglichen Treibstoffmangel die Bedeutung der Raffinerien in Deutschland. "Heute spreche ich mit der Branche darüber, wie wir nicht nur mit Vorräten umgehen, sondern Importe sicherstellen können und - auch das ist ein wichtiger Punkt - unsere Raffineriekapazitäten hochhalten können", sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. In Deutschland produzierten, durchs Land verteilt, elf Raffinerien Kerosin.

    Verband warnt vor Engpässen bei Start des Tankrabatts

    BONN - Der Mineralölverband bft warnt vor Spritengpässen rund um den Start des "Tankrabatts" am 1. Mai. Weil die Steuer bei der Lieferung des Kraftstoffs an die Tankstelle erhoben werde und der 1. Mai vor einem langen Wochenende liege, drohten Verwerfungen bei der Logistik und mögliche Versorgungsengpässe, warnt der Bundesverband Freier Tankstellen und unabhängiger Deutscher Mineralölhändler (bft).

    Knappheit bei Kerosin? - Reiche warnt vor Alarmismus

    BERLIN - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt für den Fall eines Kerosinmangels Gegenmaßnahmen an - warnt aber vor übertriebener Aufgeregtheit. "Alarmismus bei Kerosin hilft nicht", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Die Versorgungslage in den jeweiligen Märkten sei unterschiedlich.

    Filialnetz der Post hat gesetzeswidrige Lücken

    BONN - Bei der Einhaltung einer gesetzlichen Vorschrift zur Flächenpräsenz mit Filialen hat die Deutsche Post zwar noch immer Probleme, sie kommt aber voran. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, gab es Mitte April im Bundesgebiet 130 unbesetzte Pflichtstandorte - an diesen Orten hat das Unternehmen keine Filialen, obwohl es dort eine haben müsste. Im September waren es 30 mehr gewesen.

    Lies: Bau chinesischer Autos in deutschen VW-Werken prüfen

    WOLFSBURG - Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies spricht sich dafür aus, den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen. Man könne nicht verhindern, dass chinesische Autobauer verstärkt in den europäischen Markt drängen, sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Für ihn stehe aber auch im Fokus, die Beschäftigung in deutschen VW-Werken zu sichern und Produktionsstätten auszulasten. "Wir müssen für die Beschäftigten eine Antwort finden, wie das gelingen kann."

    Heidelberg Materials übernimmt Mehrheit an türkischer Akcansa

    HEIDELBERG - Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials wird Mehrheitseigner des türkischen Zement- und Baustoffherstellers Akcansa. Heidelberg Materials habe dem Kauf eines Anteils von 39,72 Prozent an Akcansa vom türkischen Konzern Sabanci zugestimmt, teilte der Dax-Konzern am Montag in Heidelberg mit. Damit erhöhe sich die Beteiligung auf 79,44 Prozent. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

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    Kundenhinweis:
    ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /stw

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Volkswagen (VW) Vz Aktie

    Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,54 % und einem Kurs von 49,57 auf Tradegate (20. April 2026, 15:20 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Volkswagen (VW) Vz Aktie um +3,55 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -0,43 %.

    Die Marktkapitalisierung von Volkswagen (VW) Vz bezifferte sich zuletzt auf 18,13 Mrd..






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