Der Börsen-Tag
Standardwerte schwächeln – Tech- und Nebenwerte trotzen dem Abwärtstrend
Die Börsen zeigen heute ein geteiltes Bild: Während Standardwerte schwächeln, können kleinere und technologieorientierte Indizes teils überraschend zulegen.
Foto: Patrick Pleul - dpa
Entwicklung der Indizes
An den Aktienmärkten zeigen sich heute gemischte Vorzeichen: Während die großen Standardwerte in Deutschland und den USA überwiegend nachgeben, können kleinere und technologieorientierte Indizes teils leicht zulegen. Der DAX notiert aktuell bei 24.270,39 Punkten und liegt mit einem Minus von 0,81 Prozent deutlicher im negativen Bereich. Auch der MDAX gibt nach, wenn auch moderater: Der Index der mittelgroßen Werte steht bei 31.346,24 Punkten und verliert 0,30 Prozent. Im Gegensatz dazu kann der SDAX zulegen. Der Index der kleineren deutschen Unternehmen steigt um 0,21 Prozent auf 18.133,49 Punkte. Auch der TecDAX zeigt sich stabil bis leicht freundlich: Der Technologieindex steht bei 3.711,41 Punkten und verzeichnet ein kleines Plus von 0,03 Prozent. In den USA überwiegen ebenfalls leichte Verluste. Der Dow Jones notiert bei 49.383,00 Punkten und liegt 0,12 Prozent im Minus. Der breiter gefasste S&P 500 steht bei 7.098,50 Punkten und verliert 0,19 Prozent. Insgesamt präsentieren sich damit die Standardwerte-Indizes dies- und jenseits des Atlantiks schwächer, während kleinere und technologieorientierte Segmente in Deutschland sich dem Abwärtstrend teilweise entziehen können.DAX
Scout24 führte die Gewinner mit +1.90% an, gefolgt von RWE +1.68% und Brenntag +1.57%. Auf der Verliererseite stach MTU Aero Engines mit -5.84% hervor, ergänzt durch Beiersdorf -3.33% und Bayer -3.24%. Die Spannweite zwischen dem stärksten Anstieg (+1.90%) und dem größten Rückgang (-5.84%) beträgt 7.74 Prozentpunkte, wodurch die Verluste die moderaten Gewinne übertreffen.MDAX
AIXTRON setzte sich mit +4.34% an die Spitze, gefolgt von Redcare Pharmacy +3.87% und Salzgitter +3.41%. Die größten Rückgänge kamen von TKMS -4.16%, HENSOLDT -3.59% und Fraport -2.46%. Die Bandbreite zwischen Top und Flop liegt bei 8.50 Prozentpunkten (4.34% vs. -4.16%).SDAX
GFT Technologies führte die Gewinner mit +4.00% an, dicht gefolgt von Evotec +3.47% und HelloFresh +3.46%. Auf der Verliererseite fielen Heidelberger Druckmaschinen mit -9.07% am deutlichsten, gefolgt von Friedrich Vorwerk Group -8.18% und Shelly Group -2.98%. Die Spannweite ist mit 13.07 Prozentpunkten besonders groß.TecDAX
AIXTRON (4.34%) stand auch im TecDAX an der Spitze, gefolgt von Evotec +3.47% und Nemetschek +2.63%. Negativ führten HENSOLDT -3.59%, Deutsche Telekom -2.54% und Eckert & Ziegler -2.31% die Verliererliste an. Die Differenz zwischen Top und Flop beträgt 7.93 Punkte.Dow Jones
UnitedHealth Group stach mit +7.45% deutlich hervor, dahinter lagen Salesforce +2.12% und Microsoft +1.67%. Auf der Minusseite fielen Merck & Co mit -4.15%, Honeywell International -3.53% und Johnson & Johnson -2.31%. Die Spannweite liegt bei 11.60 Prozentpunkten.S&P 500
HP führte die Gewinner mit +7.48% an, gefolgt von UnitedHealth Group +7.45% und D.R. Horton +7.28%. Die schwersten Verluste verzeichneten GE Aerospace -5.79%, Lumentum Holdings -5.04% und Prudential Financial -4.71%. Die Differenz zwischen dem stärksten Plus und Minus beträgt 13.27 Punkte.Marktübergreifende Auffälligkeiten
AIXTRON taucht sowohl im MDAX als auch im TecDAX als stärkster Gewinner (+4.34%) auf; Evotec erscheint in SDAX und TecDAX unter den Topwerten (+3.47%). HENSOLDT ist in MDAX und TecDAX jeweils als Verlierer mit -3.59% gelistet. Die größten Einzelgewinne kommen aus den US-Indizes (HP +7.48%, UnitedHealth +7.45%), der stärkste Einzelverlust stammt aus dem SDAX (Heidelberger Druckmaschinen -9.07%).Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte
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