Neue Studiendaten belasten

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    Roche vor MS-Durchbruch – doch Todesfälle werfen Fragen auf

    Roche meldet Fortschritte bei einem Hoffnungsträger gegen Multiple Sklerose. Warum die starken Wirksamkeitsdaten trotzdem einen großen Haken haben.

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    Neue Studiendaten belasten - Roche vor MS-Durchbruch – doch Todesfälle werfen Fragen auf

    Der Schweizer Pharmakonzern Roche gab am Mittwoch bekannt, dass er sein experimentelles Multiple-Sklerose-Medikament Fenebrutinib den globalen Zulassungsbehörden vorlegen wird, nachdem die Ziele der Phase-III-Studie erreicht wurden, wie Reuters berichtet. Gleichzeitig zeigten am Mittwoch veröffentlichte Daten, dass sieben Patienten während der Studien gestorben sind.

    Das Unternehmen hatte bereits seine Ergebnisse aus der Phase-III-Studie bei Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) veröffentlicht, die am Mittwoch veröffentlichten Daten lieferten jedoch weitere Details zur Wirksamkeit bei schubförmiger Multipler Sklerose. Im Vergleich zum oralen Medikament Teriflunomid, das ebenfalls zur Behandlung von RMS eingesetzt wird und vom französischen Unternehmen Sanofi hergestellt wird, verdoppelt das experimentelle Medikament von Roche die Zeit ohne Rückfälle bei einem Patienten, sagte Levi Garraway, Chief Medical Officer des Unternehmens. 

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    Die Todesfälle der Patienten unterschieden sich jedoch deutlich. Während bei dem seit 13 Jahren auf dem Markt befindlichen Medikament von Sanofi in den Studien ein Patient (0,1 Prozent) verstarb, gab es bei Fenebrutinib sieben Todesfälle (0,9 Prozent) während der Studien und einen weiteren im Anschluss daran. Garraway sagte dazu: "Es gibt ein paar Fälle, in denen die Ermittler davon ausgingen, dass die Todesfälle mit dem Studienmedikament in Zusammenhang standen, und in beiden Fällen handelte es sich um Infektionen." Er fügte hinzu, dass das Muster der anderen Todesfälle unklar sei.

    Keiner dieser Wirkstoffe sei mit leberbezogenen Nebenwirkungen verbunden, sagte Garraway und ergänzte, dass schwere Lebertoxizitätsprobleme mit denen des Konkurrenzprodukts vergleichbar seien.

    Die Analysten von Jefferies äußerten im Februar Skepsis hinsichtlich der Zulassung von Fenebrutinib aufgrund von Nebenwirkungen auf die Leber und sagten, dass die von den Analysten erwarteten Spitzenumsätze von rund drei Milliarden Schweizer Franken (3,85 Milliarden US-Dollar) wahrscheinlich zu optimistisch seien.

    Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

     

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    Verfasst vonRedakteurPaul Späthling
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