Gold: Trump schockt Anleger

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    Steigt der Goldpreis jetzt rasant an? Diese 5 Gründe sprechen für die Goldrallye

    Paukenschlag zum Wochenende. Trump schockt Anleger und Börse mit neuen Zöllen. Das rückt besonders den Goldpreis in den Fokus. Erinnerungen werden wach! Steht Gold jetzt wieder vor einem gewaltigen Preisanstieg?

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    Gold: Trump schockt Anleger - Steigt der Goldpreis jetzt rasant an? Diese 5 Gründe sprechen für die Goldrallye

    Aktuelle Goldpreisentwicklung – Der Grundstein für die Rallye ist gelegt

    Die letzten Handelstage könnten den Grundstein für eine neue Rallyephase gelegt haben. Der Wochenschluss des Goldpreises oberhalb von 4.600 US-Dollar stärkt diese Annahme. Dass sich Silber ebenfalls in Stellung gebracht hat, stützt das Bild. Die nächsten Handelstage werden richtungsweisend, denn über den Finanzmärkten braut sich wieder etwas zusammen, das eigentlich seinen Schrecken verloren zu haben schien. Doch nicht an den Edelmetallmärkten steigt die Nervosität. Auch Dax, Dow Jones Ind., Nasdaq 100 & Co. blicken sorgenvoll auf die nächsten Tage. Zu den Profiteuren der aktuellen Situation könnte Gold avancieren. Diese Gründe sprechen dafür. 

    1. Trump macht das Zollthema wieder auf – Verunsicherung steigt

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    Es war ein Paukenschlag. Trump will überraschend EU-Autoimporte mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent belegen. Sollte dieser Schritt tatsächlich vollzogen werden, ist mit Gegenmaßnahmen der EU zu rechnen. Das Thema Strafzölle droht erneut zu eskalieren. Damit dürfte die Verunsicherung unter Anlegern und Investoren wieder zunehmen. Gold und mit leichten Abstrichen auch Silber stehen als sichere Häfen bereit. Nicht zuletzt ließ die Zolldebatte Gold im Januar dieses Jahres haussieren. Zur Erinnerung: Im Rahmen des Grönlandkonflikts drohte Trump damals diversen „aufsässigen“ europäischen Ländern mit Strafzöllen.

    2. Gold übersteht Fed-Termin ohne Schaden

    Mit Spannung wurde die Sitzung des FOMC der US-Notenbank am 28. April / 29. April erwartet. Es war die planmäßig letzte Sitzung unter der Leitung Powells. Wie man mittlerweile weiß, bleibt Powell der Fed noch in anderer Funktion eine Weile erhalten. Einen Zinsschritt hatte man ohnehin nicht erwartet, doch auch in den begleitenden Kommentaren gab es keine negativen Überraschungen. Der Goldpreis reagierte entsprechend erleichtert.

    3. Noten- und Zentralbanken kaufen weiter Gold

    Laut einer aktuellen Mitteilung des World Gold Councils kauften die Noten- und Zentralbanken dieser Welt im 1. Quartal 2026 weiter Gold. Trotz gestiegener Verkaufsaktivitäten betrug das Plus im Vergleich zum 1. Quartal 2025 letztendlich netto +3 Prozent oder 244 Tonnen. Damit ist eine wichtige Säule der Goldpreisrallye intakt.

    4. Anleiherenditen und US-Dollar-Index robust, aber für Gold noch nicht bedrohlich

    Die Situation im Nahen und Mittleren Osten befeuert die Ölpreise. Brent Öl und WTI Öl stiegen zuletzt rasant an und befeuerten mit dem Anstieg die Inflationssorgen und somit die Ängste der Marktakteure vor einer restriktiveren Geldpolitik der Noten- und Zentralbanken. Die Gemütslage lässt sich unter anderem an der Entwicklung der Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen ablesen. Zwischenzeitlich sah es danach aus, dass sich die Renditen oberhalb von 4,4 Prozent festsetzen würden. Sie kamen zuletzt aber wieder etwas zurück. Ein ähnliches Bild bietet sich beim Blick auf den US-Dollar-Index. Dieser verharrte in den letzten Tagen im Bereich von 98 Punkte / 99 Punkte, blieb aber somit unterhalb der wichtigen 100 Punkte-Marke. 

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    5. Goldpreis charttechnisch durchaus aussichtsreich

    Die technische Stärke des Goldpreises ist durchaus bemerkenswert. Der Goldpreis parierte unter der Woche einen Angriff auf die Unterstützung von 4.500 US-Dollar. Der Wochenschluss oberhalb von 4.600 US-Dollar verschafft Gold ein wenig Luft. Aus bullischer Sicht wäre es ideal, wenn es dem Edelmetall nunmehr gelingen würde, die 4.800 US-Dollar und 5.000 US-Dollar zu überwinden, um die Goldrallye anzukurbeln. Die zentrale Unterstützung ist unverändert in den Preisbereich 4.100 US-Dollar / 4.000 US-Dollar zu verorten. Solange Gold oberhalb von 4.000 US-Dollar notiert, ist das übergeordnet bullische Szenario mit Ziel 6.000 US-Dollar intakt. Sollte es hingegen für den Goldpreis darunter gehen, ist Obacht geboten. 

    Fazit - Steigt der Goldpreis jetzt rasant an?

    Die Chance auf einen kurzfristigen Goldpreisanstieg in Richtung 4.800 US-Dollar / 5.000 US-Dollar ist durchaus gegeben. Es ist aber nicht alles Gold, was da glänzt. Bereits in der letzten Gold-Kommentierung an dieser Stelle vor einer Woche wurden die Abflüsse aus dem weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, dem SPDR Gold Shares, thematisiert. Diese setzten sich in den letzten Tagen fort. Dass sich hier ein negativer Trend manifestieren könnte, bereitet durchaus Sorge. Insofern gilt es, die Bestandsentwicklung genau im Auge zu behalten. Kehren die ETF-Investoren aufgrund der neuen Gemengelage zurück oder setzt sich der Trend fort? Die nächsten Tage werden es zeigen. 

    Kurzum: Trotz einiger Kratzer ist das bullische Szenario unverändert intakt. Somit stellen die Aktien der Gold-Silber-Kupferproduzenten unverändert eine aussichtsreiche Alternative zu hochbewerten Tech-Werten, wie Nvidia und Palantir, dar. Barrick, Newmont, Agnico Eagle Mines, Kinross Gold oder aber Pan American Silver oder Hecla Mining könnten vor der Wiederaufnahme ihrer eindrucksvollen Rallyebewegungen stehen. 

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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