Hebel-Idee | Long-Chance

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    Nicht Rheinmetall: Dieser Rüstungskonzern bietet jetzt eine erstklassige Chance!

    Nach einer scharfen Korrektur in den vergangenen Wochen ist die Aktie von US-Verteidigungskonzern Lockheed Martin reif für einen Rebound.

    Hebel-Idee | Long-Chance - Nicht Rheinmetall: Dieser Rüstungskonzern bietet jetzt eine erstklassige Chance!

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    Lockheed Martin

    Die von Rheinmetall am Montagabend vorgelegten Quartalszahlen sorgten am Dienstag wenig überraschend für viel Aufmerksamkeit. Auch bei wallstreetONLINE ist die Aktie dauerhaft einer der beliebtesten und am häufigsten abgerufenen Werte. Das liegt nicht nur an der starken Performance in der Vergangenheit und der damit verbundenen Hoffnung auf eine anhaltende Outperformance in der Zukunft, sondern auch am sogenannten "Home-Bias".

    Darunter wird in der Finanzmarktforschung die Heimatmarktneigung von Anlegerinnen und Anlegern verstanden, also das Phänomen, das nicht zuletzt auch aus emotionalen Gründen lieber in heimische als in ausländische Wertpapiere investiert wird, obwohl das aus der Perspektive der Risikodiversifizierung oder mit Blick auf die Bewertungen finanziell sinnvoller wäre.

    Weg mit dem Home Bias, rein in Lockheed Martin!

    Genau dieser Fall liegt bei Rheinmetall vor. Obwohl das Unternehmen innerhalb der Verteidigungsbranche über keine nennenswerten Alleinstellungsmerkmale verfügt, ist die Aktie nicht zuletzt auch aufgrund des starken Interesses von heimischen Privatanlegerinnen und -Anlegern deutlich höher bewertet als die internationale Konkurrenz. Das bedeutet gleichzeitig auch größere Risiken, denn um die Bewertungsaufschläge zu rechtfertigen, muss Rheinmetall konstant liefern, ohne sich Fehltritte zu erlauben. In einem von großer geopolitischer Volatilität geprägten Umfeld ist das eine gewaltige Herausforderung.

    Eine deutlich größere Sicherheitsmarge für Anlegerinnen und Anleger, die bereit sind, die rosarote Heimatmarkt-Brille abzunehmen, bietet die Aktie von US-Verteidigungskonzern Lockheed Martin. Der Luft- und Raumfahrtspezialist ist nicht minder wachstumsstark und verfügt gegenüber dem Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro von Rheinmetall über ein nicht minder beeindruckendes Orderbuch in Höhe von 194 Milliarden US-Dollar. Da die Aktie aus einer in den vergangenen Wochen scharfen Korrektur kommt, ist die Bewertung unter das historische Mittel gesunken. Wer jetzt einsteigt, sichert sich die Chance  auf hohe Gewinne – mit dem Call-Optionsschein MN8HDF sind sogar +167,2 Prozent und mehr drin, wenn das Papier zu alter Stärke zurück findet!

    Lockheed Martin Chartsignale

    • Langfristiger Aufwärtstrend: Die Aktie des Luft- und Raumfahrtkonzerns befindet sich in einer mehrjährige Aufwärtsbewegung begleitet von wachsenden Geschäftszahlen.
    • Scharfe Konsolidierung: Die Entspannung im Iran-Krieg hat zu Gewinnmitnahmen in der Rüstungsbranche geführt. Die Aktie hat dadurch stark zurückgesetzt.
    • Kaufzone erreicht: Im Bereich von 500 US-Dollar trifft Lockheed Martin auf eine starke Unterstützungszone. Das Kursgeschehen hat sich bereits stabilisiert.
    • Gegenbewegung zu erwarten: Auch in den technischen Indikatoren zeichnet sich nach überverkauften Niveaus erste Entspannung ab. Das spricht für einen Rebound.

     

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    Neue Kursgewinne sind hier nur eine Frage der Zeit

    Die Aktie des Luft- und Raumfahrtunternehmens, zu dessen Kunden auch die deutsche Luftwaffe gehört, befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt kann sich Lockheed Martin einer konstanten Nachfrage sicher sein, während sich das Mehrzweckkampflugzeug F-35 sowie das Raketenartilleriesystem HIMARS, welches seine Effektivität im Ukraine-Krieg unter Beweis gestellt hat, zu Exportschlagern entwickelt haben. Dank seiner Expertise auch im Raumfahrtbereich wird der Konzern außerdem am Hunderte Milliarden US-Dollar teuren Raketenabwehrschirm Golden Dome beteiligt sein.

    In den vergangenen 12 Monaten entwickelte sich die Aktie entsprechend der volatilen geopolitischen Gesamtlage schwankungsfreudig. Nach einem Abwärtstrend nach der anfänglichen Freude über die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump handelte Lockheed Martin rund ein halbes Jahr seitwärts und Bildete im Bereich von 425 bis 440 US-Dollar einen Boden. Dieser konnte anschließend für einen Anstieg in Richtung 500 US-Dollar genutzt werden, ehe eine erneute Korrektur einsetzte.

    Aktie erreicht wichtige Unterstützungszone

    Für starke Aufwärtsimpulse sorgte mit neuen Allzeithochs dann der Ausbruch des Iran-Krieges. Seit dieser sich vor rund einem Monat wieder entspannt hat, befindet sich die Aktie in einer scharfen Korrekturbewegung. Diese war technisch jedoch überfällig, denn einerseits war das Papier mit Blick auf den Relative-Stärke-Index (RSI) überkauft, andererseits lagen hier bearishe Divergenzen vor. Anders als die Aktie konnte der RSI kein neues Hoch erreichen. Damit fehlte den Rekordnotierungen die technische Bestätigung.

    Die scharfe Korrektur der Aktie hat mit dem Unterschreiten der 50-Tage-Linie ein Verkaufssignal markiert. In der der vergangenen Woche musste sogar die 200-Tage-Linie dem Verkaufsdruck weichen.. Im Bereich von 500 bis 510 US-Dollar, wo eine starke Unterstützung liegt, ist Lockheed Martin aber auf Kaufinteresse gestoßen, welches zu einer Stabilisierung des Kursgeschehens geführt hat. Genau hier könnte jetzt eine Rebound und die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends starten.

    Die Chancen auf eine Trendwende wachsen täglich

    Der Grund für diese Annahme ist, dass die Aktie zuletzt stark überverkauft war, wie der weit unter dem Schwellenwert von 30 liegende RSI anzeigt. Im Trendstärkeindikator MACD ist außerdem erste Entspannung in Sicht. Dieser zeigt zwar unverändert einen Abwärtstrend der Aktie an, dieser gewinnt jedoch nicht weiter an Fahrt, sondern verliert an Dynamik.

    Das deutet darauf hin, dass der aktuelle Unterstützungsbereich gehalten werden dürfte, was ein starkes Signal an die Käuferinnen und Käufer wäre. Auch bei anderen, zuletzt unter Druck geratenen Rüstungsaktien wie RTX und Northrop Grumman zeigt sich dieses Bild, was dafür spricht, dass die gesamte US-Branche vor einer Erholungsbewegung stehen könnte.

    Die Bewertung spricht für sich, gerade gegenüber Rheinmetall

    Neben der sich abzeichnenden Bodenbildung im Chart kann Lockheed Martin vor allem fundamental glänzen. Die Unternehmensbewertung ist sowohl im Branchen- als auch im historischen Vergleich attraktiv. Für 2026 ist der Konzern mit dem 17,4-Fachen seiner erwarteten Gewinne bewertet. Damit liegt das KGV knapp ein Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, während gegenüber dem Branchenmittel sogar ein Abschlag von rund 14 Prozent besteht.

    Gleichzeitig hat Lockheed Martin mit 0,94 eines der gegenwärtig günstigsten Kurs-Gewinnwachstumsverhältnisse zu bieten. In der Fundamentalanalyse gilt ein Wert unter 1,0 als attraktiv. Punkten kann der Konzern außerdem beim Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1,51, wo der Abschlag gegenüber der historischen Norm 8,4 Prozent und der Vergleichsgruppe 18,5 Prozent beträgt. Von einem Anstieg der Margen könnte Lockheed Martin damit überproportional profitieren. Attraktiv ist auch die Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Die Mitbewerber haben im Mittel nur rund 1,5 Prozent zu bieten. Bedient wird diese aus hohen Cashflows. Die Cashflow-Rendite dürfte 2026 bei 7,3 Prozent liegen. Zum Vergleich: Rheinmetall bringt es gerade mal auf 3,5 Prozent.

    Analysten neutral, sehen aber trotzdem viel Potenzial 

    Mit Blick auf die Expertenstimmen ergibt sich ein ungewohntes Bild. Der faire Wert der Aktie wird im Mittel mit 641,35 US-Dollar angegeben, was einem erheblichen Aufwärtspotenzial von 23,8 Prozent entspricht. Trotzdem ist Lockheed Martin mit überwältigender Mehrheit zum Halten empfohlen. Von insgesamt 22 Einschätzungen zur Aktie äußern sich 14 neutral. Sieben Expertinnen und Experten empfehlen zum Kaufen oder Übergewichten der Anteile, während einmal der Verkauf empfohlen wird.

    Die Verkaufsempfehlung kommt von Goldman Sachs mit dem gegenwärtig niedrigsten Kursziel von 430 US-Dollar. Dem steht mit 775 US-Dollar das Street-High-Target der Research-Boutique Alembic Global Advisors gegenüber. Alembic hatte die Aktie erst im vergangenen Sommer zum Kauf empfohlen und sein Rating von neutral angehoben.

    Lockheed Martin auf einen Blick

    • ISIN: US5398301094
    • Marktkapitalisierung: 118,2 Milliarden US-Dollar
    • Dividendenrendite: 2,7 Prozent
    • KGVe 2026: 17,4
    • Durchschnittliche Analystenempfehlung: Halten
    • Fairer Wert (laut Konsens): 641,35 US-Dollar
    • Aufwärtspotenzial: +23,8 Prozent

     

    Die TrendFinder-Hebel-Idee

    Ein langfristig intakter Aufwärtstrend, eine Korrektur, welche eine technische Einstiegschance in die Aktie bietet und eine hochattraktive Unternehmensbewertung sowie eine Wall Street, welche das Potenzial von Lockheed Martin trotz neutraler Grundstimmung noch lange nicht ausgeschöpft sieht, sprechen jetzt für einen Kauf.

    Anlegerinnen und Anleger, welche konservativ vorgehen und auf die Dividende setzen möchten, greifen zur Aktie. Wer vor allem das Kurspotenzial heben und dabei überproportional hohe Gewinne erzielen möchte, kann auch auf den Call-Optionsschein MN8HDF setzen.

    MN8HDF ist ausgestattet mit einem Basispreis von 500,00 US-Dollar und einer Laufzeit bis zum März kommenden Jahres. Damit startet der Call-Optionsschein im Geld und bietet eine ausreichend lange Laufzeit, Kurswertsteigerungen ohne Zeitwertverluste abwarten zu können. Auf einen attraktiven Hebel müssen Investoren angesichts eines Omegas von 4,2 trotzdem nicht verzichten. Das Auszahlungsprofil lautet für einige beispielhafte Fälle wie folgt:

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    Doch Vorsicht: Sollte Lockheed Martin zum Laufzeitende unter 500 US-Dollar notieren, verfällt MN8HDF wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn die Aktie nachhaltig  (mindestens auf Wochenschlusskursbasis) und die bei 450 US-Dollar laufende Unterstützung fällt. Je näher das Verfallsdatum rückt, desto eher sollte bereits bei einem Unterschreiten von 500 US-Dollar verkauft werden.

     

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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