Rallye verpasst?
Börse auf Rekordkurs – Warum Privatanleger trotzdem leer ausgehen
Die Börsen erreichen neue Höchststände, doch viele Privatanleger bleiben auf der Strecke. Was steckt hinter diesem Phänomen? Henning Gebhardt, Fondsmanager des Millennium Global Opportunities, liefert bei wO TV Antworten
- Privatanleger bleiben trotz Börsenhöhen zurück
- Angst führt zu Zurückhaltung in Krisenzeiten
- Langfristiges Investieren und gezieltes Umschichten
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Für viele Anleger sei die größte Herausforderung, in unsicheren Zeiten zu investieren. Angst und Unsicherheit führen zu Zurückhaltung – gerade dann, wenn es sich langfristig auszahlt, in turbulenten Phasen einzutreten.
Gebhardt betont, dass die Börse die beste Absicherung gegen Inflation sei, da Unternehmen Preissteigerungen an ihre Kunden weitergeben. Diversifikation bleibt ein wichtiger Bestandteil der Anlagestrategie, doch Gebhardt warnt: In vielen Fällen schneiden Anleger mit breiten Streuungen schlechter ab als der Index. Ein gezieltes Umschichten von Portfolios sei daher ratsam. Für den Experten ist das langfristige Investieren entscheidend.
Kurzfristige Schwankungen und Ängste sollten nicht den langfristigen Erfolg gefährden. Wer über Jahre investiert, könne von den robusten Kapitalmärkten profitieren – auch wenn die Achterbahn der Börse zwischenzeitlich steil bergauf und bergab geht.
Moderation: Martin Kerscher

