Gewinner der Börsengeschichte
Nicht PepsiCo: Dieser US-Finanzkonzern brachte +12,8 Mio. % Rendite seit 1929!
Eine Studie zu 29.078 US-Aktien und ihrer Buy-and-Hold-Gesamtrendite zwischen 1925 und 2023 zeigt, dass der Finanzdienstleistungskonzern S&P Global in 95 Jahren eine höhere Rendite erwirtschaftet hat als PepsiCo.
Wer am 14.Februar 1929 1 US-Dollar in Aktien des US-Finanzdienstleistungskonzerns S&P Global investiert hätte, die Anteile bis zum 31. Dezember 2023 gehalten und sämtliche Dividenden konsequent wieder angelegt hätte, dessen Investment wäre am Ende theoretisch auf einen Wert von 128.787 US-Dollar gekommen. Das entspricht einer kumulierten Buy-and-Hold-Gesamtrendite von beeindruckenden 12.878.643,34 Prozent.
Damit schneidet S&P Global besser ab als PepsiCo. Denn die PepsiCo-Aktie erzielte im selben Zeitraum "nur" eine Buy-and-Hold-Gesamtrendite von 8.635.937,80 Prozent. Aus einem US-Dollar wären somit lediglich 86.360 US-Dollar geworden.
Der US-Finanzprofessor Hendrik Bessembinder untersuchte die kumulierte Buy-and-Hold-Rendite von 29.078 US-Aktien. Dabei stützte er sich auf die umfangreiche Datenbank des Center for Research in Security Prices (CRSP) der University of Chicago, eine der renommiertesten Quellen für historische Kurs-, Rendite- und Marktdaten von US-Wertpapieren.
Für seine Rangliste berechnete Bessembinder den Wert einer fiktiven Investition von einem US-Dollar, den ein Anleger am 31. Dezember 1925 in jede Aktie investiert hätte. Bei Unternehmen, die später ihren Börsengang vollzogen oder für die Kursdaten erst zu einem späteren Zeitpunkt vorlagen, begann die Berechnung entsprechend diesem Zeitpunkt. Es wurde angenommen, dass die Aktien bis zum 31. Dezember 2023 gehalten wurden und alle Dividenden fortlaufend reinvestiert wurden. Diese Methodik erfasst die gesamte Buy-and-Hold-Rendite, einschließlich der reinvestierten Ausschüttungen.
Übrigens landete Altria mit 265,5 Millionen Prozent Rendite auf Platz eins von Bessembinders Studie, gefolgt von Vulcan Materials mit 39,3 Millionen Prozent, Kansas City Southern mit 36,2 Millionen Prozent, General Dynamics mit 22 Millionen Prozent und Boeing mit 21,2 Millionen Prozent.
Wie immer gilt: Vergangene Renditen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge. Die Märkte bleiben in Bewegung, und zahlreiche Faktoren können die weitere Wertentwicklung jederzeit beeinflussen.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

