Zurück im Gewinn

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    Vistra: US-Stromerzeuger liefert wieder – kommt jetzt die Aufholjagd?

    Während Vistra die Anleger im Jahr 2024 mit einem Kurssprung von 280 % verwöhnte, lief es 2025 eher mau für den US-Versorger. Hier lag das Jahresplus nur bei 3 %. Startet die Aktie nach den Zahlen wieder durch?

    Für Sie zusammengefasst
    Zurück im Gewinn - Vistra: US-Stromerzeuger liefert wieder – kommt jetzt die Aufholjagd?

    Bislang lief es für die Aktien von Vistra in diesem Jahr überhaupt nicht. Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen lag der Kurs sogar leicht im Minus. Trotz langfristiger Verträge mit den Hyperscalern Meta und AWS, trat die Aktie so gut wie auf der Stelle.

    Die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Jahres könnten jetzt den Kurs aus seiner Lethargie rausholen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der texanische Stromversorger wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das gefällt den Anlegern besonders gut.

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    Nachdem vor einem Jahr noch unterm Strich ein Verlust von 317 Millionen US-Dollar stand, ist Vistra in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Texaner vermeldeten ein Plus von 980 Millionen US-Dollar. Die von FactSet befragten Analysten hatten mit 434,2 Millionen Dollar gerechnet.

    Besonders in der Heimat läuft es wieder rund für Vistra. In Texas explodierte die Stromnachfrage rund um Rechenzentren, Krypto-Mining und Elektromobilität. Die texanische Sparte steigerte den bereinigten Kerngewinn um fast 20 Prozent auf 586 Millionen US-Dollar. Und die gute Nachricht dazu: Vistra rechnet mit weiteren Steigerungen. 

    Die Amerikaner gehen davon aus, dass allein im Electric Reliability Council of Texas (ERCOT)-Netz das jährliche Lastenwachstum um fünf bis sechs Prozent steigt. Was die Einnahmen weiter steigern dürfte. 

    Der Umsatz für das am 31. März beendete Quartal belief sich auf 5,64 Milliarden US-Dollar und vergleicht sich mit 3,93 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Damit konnte Vistra ebenfalls die Erwartung der Wall Street schlagen. Die von FactSet befragten Analysten hatten einen Umsatz von 5,22 Milliarden US-Dollar erwartet.

    Sehr stark entwickelte sich auch das operative Ergebnis. In Texas steigerte der Versorger den bereinigten Kerngewinn um 19 Prozent auf 586 Millionen US-Dollar. Noch besser lief es in der Region East, die 13 Bundesstaaten und Washington sowie New England umfasst. Hier sprang das Ergebnis um 56 Prozent in die Höhe. Gleichzeitig konnte Vistra den Zinsaufwand deutlich reduzieren. Er ging im ersten Quartal um etwas mehr als 17 Prozent zurück auf 263 Millionen US-Dollar. 

    Mein Tipp: Vistra dürfte wieder zulegen

    Vistra liefert nicht nur gute Zahlen, die Texaner sind auch aggressiv im Markt unterwegs, um ihre Kapazitäten weiter auszubauen. Nachdem 2025 bereits Lotus übernommen wurde, schlug der Stromversorger im laufenden Jahr auch schon einmal zu. Für 4,7 Milliarden US-Dollar wurde Cogentrix Energy von der Quantum Capital Group übernommen. 

    Der einzige Makel ist, dass die Texaner trotz des guten Starts ins Jahr nicht die Prognose erhöht haben. Sie rechnet weiterhin mit einem bereinigten operativen Gewinn zwischen 6,8 und 7,6 Milliarden US-Dollar.

    Mit einem geschätzten KGV von 17,4 für das laufende Jahr und rund 14 für das kommende Jahr ist die Aktie auch nicht übermäßig teuer bewertet. Daher können Anleger einen ersten Fuß in die Tür setzen. Sollten die kommenden Zahlen ähnlich gut sein oder sich sogar noch verbessern, dann dürfte sich die Vistra-Aktie besser entwickeln als im vergangenen Jahr, als die Aktie lediglich auf ein Jahresplus von rund drei Prozent kam. 

    Markus Weingran, Chefredakteur wallstreetONLINE Börsenlounge

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    Verfasst vonRedakteurMarkus Weingran
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