Kostenexplosion

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    CoreWeave stürzt ab: Platzt jetzt der KI-Traum?

    Zwar wächst CoreWeave rasant, doch die Aktie fällt nach Börsenschluss um bis zu zehn Prozent. Der Ausblick enttäuscht und die Kosten explodieren. Anleger fragen sich: Ist der KI-Hype zu teuer geworden?

    Kostenexplosion - CoreWeave stürzt ab: Platzt jetzt der KI-Traum?

    CoreWeave gehörte zu den großen KI-Gewinnern an der Börse. Doch nach den neuesten Zahlen ist die Euphorie gedämpft. Die Aktie des KI-Infrastrukturanbieters verlor im nachbörslichen Handel bis zu 10 Prozent an Wert. Der Grund: Zwar wächst der Umsatz explosiv, doch der Ausblick blieb hinter den Erwartungen zurück und die Investitionen steigen weiter.

    Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2026 erzielte CoreWeave einen Umsatz von 2,08 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Markterwartung von 1,97 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Der bereinigte Verlust je Aktie lag mit 1,12 US-Dollar über den erwarteten 90 Cent. Unter dem Strich weitete sich der Nettoverlust auf 740 Millionen US-Dollar aus.

    Besonders schwer wog die Prognose. Für das zweite Quartal peilt das Unternehmen 2,45 bis 2,6 Milliarden US-Dollar Umsatz an. Die Mitte dieser Spanne liegt bei 2,53 Milliarden US-Dollar und damit unter dem Konsens von 2,69 Milliarden US-Dollar. Für 2026 hält das Unternehmen zwar an einem Umsatz von 12 bis 13 Milliarden US-Dollar fest. Doch der Kapitalbedarf bleibt gewaltig.

    CoreWeave rechnet nun mit Investitionen von 31 bis 35 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2026.

    Der Konzern baut Rechenzentren mit Nvidia-Grafikprozessoren, um Kunden wie OpenAI und Anthropic KI-Leistung zu vermieten. Gleichzeitig steigt die Schuldenlast: Im ersten Quartal kamen 8,5 Milliarden US-Dollar neue Schulden hinzu und zum Quartalsende beliefen sich die Verbindlichkeiten auf fast 25 Milliarden US-Dollar.

    Dabei ist die Wachstumsstory noch nicht vorbei. CoreWeave verweist auf 3,5 Gigawatt vertraglich gesicherte Leistung und einen Auftragsbestand von 99,4 Milliarden US-Dollar. CEO Mike Intrator sagte, das Unternehmen habe Hyperscale erreicht. Doch genau hier liegt die Frage der Börse: Ist CoreWeave der nächste große KI-Infrastrukturgewinner – oder frisst der Boom die Margen auf?

    Nach einem Kursplus von fast 80 Prozent seit Jahresbeginn reicht Wachstum allein nicht mehr. Anleger wollen sehen, dass sich der KI-Rausch auch in Gewinnen niederschlägt.

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

    Die CoreWeave Registered (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -6,62 % und einem Kurs von 128,8EUR auf Nasdaq (08. Mai 2026, 02:00 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
    Kostenexplosion CoreWeave stürzt ab: Platzt jetzt der KI-Traum? Zwar wächst CoreWeave rasant, doch die Aktie fällt nach Börsenschluss um bis zu zehn Prozent. Der Ausblick enttäuscht und die Kosten explodieren. Anleger fragen sich: Ist der KI-Hype zu teuer geworden?

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