Gewinner der Börsengeschichte
Nicht HP: Dieses US-Tech-Urgestein brachte +17,5 Mio. % Rendite seit 1925!
Eine Studie zu 29.078 US-Aktien und ihrer Buy-and-Hold-Gesamtrendite zwischen 1925 und 2023 zeigt, dass die Aktie von International Business Machines (IBM) auf Platz sechs landet. Die Details.
Hätte man am 31. Dezember 1925 1 US-Dollar in Aktien des US-Technologieunternehmens IBM investiert, die Anteile bis zum 31. Dezember 2023 gehalten und sämtliche Dividenden konsequent wieder angelegt, so wäre das Investment am Ende theoretisch auf einen Wert von 175.437 US-Dollar gekommen. Dies entspricht einer kumulierten Buy-and-Hold-Gesamtrendite von beeindruckenden 17.543.644,18 Prozent.
Zum Vergleich: Damit schneidet IBM besser ab als der Anlegerliebling Coca-Cola. Denn die Coca-Cola-Aktie erzielte im selben Zeitraum "nur" eine Buy-and-Hold-Gesamtrendite von 12.372.265,06 Prozent. Aus einem US-Dollar wären somit lediglich 123.724 US-Dollar geworden. Mit Tech lässt sich also offenbar mehr verdienen als mit Zuckerbrause.
Der US-Finanzprofessor Hendrik Bessembinder hat die kumulierte Buy-and-Hold-Rendite von 29.078 US-Aktien untersucht. Dabei stützte er sich auf die umfangreiche Datenbank des Center for Research in Security Prices (CRSP) der Universität Chicago, eine der renommiertesten Quellen für historische Kurs-, Rendite- und Marktdaten von US-Wertpapieren.
Für seine Rangliste berechnete Bessembinder den Wert einer fiktiven Investition von einem US-Dollar, die ein Anleger am 31. Dezember 1925 in jede Aktie getätigt hätte. Bei Unternehmen, die ihren Börsengang erst zu einem späteren Zeitpunkt vollzogen oder für die erst zu einem späteren Zeitpunkt Kursdaten vorlagen, begann die Berechnung entsprechend diesem Zeitpunkt. Es wurde unterstellt, dass die Aktien bis zum 31. Dezember 2023 gehalten wurden und alle Dividenden fortlaufend reinvestiert wurden. Mit dieser Methodik wird die gesamte Buy-and-Hold-Rendite erfasst, einschließlich der reinvestierten Ausschüttungen.
Übrigens landete Altria mit 265,5 Millionen Prozent Rendite auf Platz eins von Bessembinders Studie, gefolgt von Vulcan Materials mit 39,3 Millionen Prozent, Kansas City Southern mit 36,2 Millionen Prozent, General Dynamics mit 22 Millionen Prozent und Boeing mit 21,2 Millionen Prozent.
Wie immer gilt: Was in der Vergangenheit gut lief, ist keine Garantie für die Zukunft. Die Märkte sind ständig in Bewegung und zahlreiche Faktoren können die weitere Wertentwicklung jederzeit beeinflussen.
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

