Firma warnt vor Gewinnrückgang

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    Nintendo hebt Preise an – und rechnet trotzdem mit weniger Gewinn

    Rekordzahlen im Rücken, Gewinnwarnung im Ausblick: Nintendo spürt trotz Switch-2-Erfolg den Druck durch Zölle und teure Chips.

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    Firma warnt vor Gewinnrückgang - Nintendo hebt Preise an – und rechnet trotzdem mit weniger Gewinn

    Nintendo gab am Freitag bekannt, dass sein Nettogewinn für das laufende Geschäftsjahr bis zum nächsten März voraussichtlich um 26,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 310 Milliarden Yen (1,98 Milliarden US-Dollar) sinken wird. Der operative Gewinn dürfte voraussichtlich um 2,7 Prozent auf 370 Milliarden Yen steigen. Gleichzeitig wird ein Umsatzrückgang um 11,4 Prozent auf 2,05 Billionen Yen (13,07 Milliarden US-Dollar) erwartet, da steigende Chippreise und höhere US-Zölle die Gewinne belasten werden. 

    Nintendo

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    Für das am 31. März endende Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 424,06 Milliarden Yen (2,70 Milliarden US-Dollar), ein Anstieg um 52,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn stieg um 27,5 Prozent auf 360,12 Milliarden Yen (2,30 Milliarden US-Dollar), während der Umsatz um 98,6 Prozent auf 2,31 Billionen Yen (14,73 Milliarden US-Dollar) stieg. Nintendo kämpft mit einem Kosten- und Margenproblem.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Switch 2 der Wachstumstreiber: Nintendo verkaufte 19,86 Millionen Switch-2-Konsolen und 48,71 Millionen Switch-2-Spiele. Der alte Switch-Zyklus läuft dagegen klar aus: Die Verkäufe der bisherigen Switch fielen auf 3,80 Millionen Geräte. Für das neue Geschäftsjahr wird Nintendo vorsichtiger: Die Switch-2-Verkäufe sollen auf 16,5 Millionen Einheiten sinken, obwohl die Softwareverkäufe für die neue Konsole auf 60 Millionen Stück steigen sollen. Das deutet darauf hin, dass Nintendo zwar mit einer weiterhin aktiven Nutzerbasis rechnet, aber den extrem starken Launch-Effekt nicht wiederholen kann. 

    Brisant ist vor allem die Preiserhöhung: In Japan steigt der Preis der Switch 2 von 49.980 Yen auf 59.980 Yen, in den USA von 449,99 US-Dollar auf 499,99 US-Dollar und in Europa von 469,99 Euro auf 499,99 Euro. Nintendo begründet den Ausblick unter anderem mit US-Zöllen und höheren Komponentenkosten, vor allem bei Speicherchips; dafür hat der Konzern bereits eine Belastung von rund 100 Milliarden Yen in die Kosten einkalkuliert.

    Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

     

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    Verfasst vonRedakteurPaul Späthling
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