Goldnachfrage
Gold: Internationale Nachfrage bricht aus allen Nähten!
Laut einem Bericht des World Gold Council stieg die Nachfrage nach Gold im ersten Quartal massiv an. Besonders Zentralbanken greifen zu.
- Goldnachfrage Q1 2026 stieg massiv auf 193 Mrd
- Zentralbanken kauften 244 Tonnen Gold stark
- Nachfrage nach Barren und Münzen stieg auf 474 t
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Die Goldnachfrage kletterte im ersten Quartal 2026 um 74 Prozent auf 193 Milliarden US-Dollar.
Branchenbezogen stieg die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen um 42 Prozent auf 474 Tonnen – der zweitgrößte Quartalsanstieg aller Zeiten.
Die Goldkäufe der Zentralbanken erreichten im ersten Quartal 244 Tonnen. Der Goldkauf für technologische Zwecke legte im gleichen Zeitraum um 1 Prozent auf 82 Tonnen zu.
Die Nachfrage nach Gold für Schmuckzwecke ging hingegen zurück, da sich die Nachfragestruktur hin zu Investitionen und gegen die Fertigung verschob.
Laut dem World Gold Council wird die "geopolitische Risikoprämie, die in den letzten Jahren zum Anstieg des Goldpreises beigetragen hat, voraussichtlich anhalten und sich im Laufe des Jahres möglicherweise sogar ausweiten."
Hunger nach Gold ungebrochen
Der Weltgoldrat geht davon aus, dass die Nachfrage nach dem gelben Metall weiterhin sowohl von Einzelinvestoren als auch von institutionellen Anlegern kommen wird.
"Infolgedessen könnte die Nachfrage nach Gold-ETFs und OTC-Gold positiv, aber geringer als 2025 ausfallen. Die Nachfrage nach Barren und Münzen dürfte hingegen 2026 stärker in den Vordergrund rücken, da hohe Preise, ein Mangel an geeigneten alternativen Anlagemöglichkeiten in einigen Märkten, Inflationsängste und erhöhte Unsicherheit weiterhin sowohl Sparer als auch Spekulanten anziehen."
Zentralbanken kaufen massiv Gold zu
"Die Käufe der Zentralbanken dürften auf einem soliden Niveau nahe dem von 2025 bleiben. Die Nachfrage zeigt trotz Preisschwankungen eine gute Dynamik, und anhaltende geoökonomische Risiken könnten zusätzliches Aufwärtspotenzial bieten. Eine periodische Mobilisierung der Goldreserven infolge weiterer Angebotsschocks kann jedoch nicht ausgeschlossen werden."
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
Gold wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,58 % und einem Kurs von 4.714USD auf Lang & Schwarz (08. Mai 2026, 17:30 Uhr) gehandelt.

