Einfaches Geschäftsmodell
CubeSmart bietet Dividendenwachstum seit 15 Jahren und 5,3 % Rendite!
Der US-Immobilieninvestitionsfonds (REIT) CubeSmart verfolgt ein einfaches, aber hochrentables Geschäftsmodell. Das sorgt für eine attraktive Dividende.
- CubeSmart vermietet Selfstorage mit hoher Dividende
- Umsatz- und FFO-Wachstum sichert die Dividende
- Bewertung niedrig mit Zinssensitivität und Risiken
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Hightech dominiert den Aktienmarkt, doch das birgt auch Risiken
Selten war der Aktienmarkt so von technologischer Komplexität geprägt wie derzeit. Künstliche Intelligenz, Quantencomputer, selbstfahrende Automobile und autonome Drohen sind nur einige der in den vergangenen Jahren bestimmenden Investmentthemen, obwohl die Funktionsweisen dieser Technologien für Laien kaum noch zu erfassen sind.
Doch auch Investoren tun sich zunehmend schwer mit Zukunftstechnologien. Die hohe Komplexität macht es immer schwieriger, potenzielle Return on Investments (ROI) abzuschätzen. Das sorgt für Unsicherheiten bei der Finanzierung sowie fehlende finanzielle Visibilität.
Die anhaltende Diskussion um die Rentabilität und Profitabilität der inzwischen billionenschweren Investitionen in Rechenzentren für KI-Anwendungen ist hierfür nur ein Beispiel. Gleichzeitig geht diese Unsicherheit mit einer hohen Schwankungsbreite von Aktien einher, weil jeder bislang unbekannte Datenpunkt zu einer kompletten Neubewertung von Geschäftsmodellen führen kann.
CubeSmart: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
In solchen Zeiten kann es sich für Anlegerinnen und Anleger lohnen, sich auf einfache Geschäftsmodelle mit hoher finanzieller Sichtbarkeit und planbaren Erträgen zurückzubesinnen. Dass am Kapitalmarkt Komplexität und eine aufregende Investmentstory nicht immer Trumpf sein müssen, beweisen beispielsweise Immobilienaktien, die unter Berücksichtigung ihre Schwankungsbreite langfristig eine überdurchschnittlich hohe Gesamtrendite bieten.
Ein besonders eingängiges Geschäftsmodell bietet der US-Immobilieninvestitionsfonds (REIT) CubeSmart. Dieser hat sich auf die Vermietung von sogenannten Self-Storage-Spaces spezialisiert. Darunter werden kleine Lagerräume, oft kaum größer als eine herkömmliche Garage verstanden, in denen Mieterinnen und Mieter ihr Hab und Gut einlagern können.
Da in den USA aus Kostengründen häufig auf die Unterkellerung von Wohnimmobilien verzichtet wird, ist die Nachfrage nach solchen Lagerräumen groß – und damit herzlich Willkommen zum neuen Dividenden-Radar, welcher nach einem Exkurs in die deutsche ETF-Landschaft in der vergangenen Woche in das Land der finanziell unbegrenzten Möglichkeiten zurückkehrt.
Anhaltender Geschäftserfolg sorgt für hohes Dividendenwachstum
Im Juli 2004 ursprünglich als U-Store-It-Trust gegründet ging der nach Börsenwert inzwischen drittgrößte Self-Storage-REIT der USA wenig darauf an die Börse. Auch die erste Dividende ließ nicht lange auf sich warten und wurde erstmals im Januar 2005 ausgezahlt. Die quartalsweise Ausschüttung in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober hat sich seither nicht geändert.
Dabei hat sich CubeSmart der kontinuierlichen Steigerung seiner Ausschüttungen verschrieben, die Dividende wächst nach einer Unterbrechung auf dem Höhepunkt der großen Finanzkrise inzwischen seit 15 Jahren ununterbrochen. Aktuell bieten die Anteile eine Dividendenrendite von 5,3 Prozent – das kann sich auch gegenüber dem Branchendurchschnitt von 4,6 Prozent sehen lassen.
In den vergangenen 10 Jahren ist die Ausschüttung mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate (CAGR) von fast 11,0 Prozent angehoben worden. Das lohnt sich vor allem für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger. Wer vor einem Jahrzehnt eingestiegen ist, bringt es aktuell auf eine Einstiegsrendite von 6,8 Prozent.
Sicherheit der Dividende durch finanzielles Augenmaß gewährleistet
Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist die kontinuierliche Steigerung der Geschäfte des Unternehmens. CubeSmart konnte seine Erlöse in den vergangenen 10 Jahren von 507,4 auf 1,13 Milliarden US-Dollar steigern. Der Nettoertrag kletterte von knapp 88 auf zuletzt 327,5 Millionen US-Dollar. Die für Immobilieninvestitionsfonds wichtigen Funds from Operations (FFO) konnten dabei mit einer CAGR von 10 Prozent gesteigert werden, wodurch das Dividendenwachstum gut gedeckt ist.
Auch das Immobilienportfolio, das inzwischen 1.516 Objekte in 41 US-Bundesstaaten umfasst, wuchs beständig an Wert. Trotz der Zinswende der Notenbanken kletterte der Portfoliowert in den zurückliegenden 10 Jahren von 3,33 auf 6,39 Milliarden US-Dollar und damit um fast das Doppelte. Das gilt zwar auch für die Verschuldung, ist aber für REITs nichts Ungewöhnliches. Dass der Verschuldungsgrad weitestgehend konstant geblieben ist, zeigt ein umsichtiges, auf nachhaltiges Wachstum bedachtes Management. Aktuell liegt die Ausschüttungsquote bei 82,9 Prozent.
Maue Kursentwicklung sorgt für historisch niedrige Bewertung
In den vergangenen 5 Jahren notierte die Aktie überwiegend seitwärts. Die gegenüber den Nullzinsjahren stark gestiegenen Anleiherenditen sorgen für weniger günstige Finanzierungsbedingungen als früher, wodurch auch die Kapitalrendite neuer Immobilien geringer ausfällt. Das hat Spuren im Kursverlauf hinterlassen.
Da die Geschäfte aber kontinuierlich gewachsen sind, ist die Unternehmensbewertung inzwischen hochattraktiv, nachdem CubeSmart lange als äußerst teurer REIT galt. Für 2026 ist das Unternehmen mit einem Kurs-FFO-Verhältnis (dem REIT-Äquivalent zum Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 15,7 bewertet. Das liegt nur knapp über dem Branchendurchschnitt und deutlich unter den Vielfachen der beiden größeren Mitbewerber Extra Space Storage (17,4) und Public Storage Space (18,4), die mit 4,5 beziehungsweise 3,9 Prozent außerdem niedrigere Dividendenrenditen bieten.
Das sorgt für Aufholpotenzial insbesondere dann, wenn die Notenbanken aufgrund einer Verschlechterung der Konjunkturaussichten zu Zinssenkungen zurückkehren sollten.
Fazit: Hohe Cashflows mit attraktivem Chance-Risiko-Profil
Der US-Immobilieninvestitionsfonds CubeSmart bietet mit der Vermietung von Mietlagern ein ebenso einfaches wie langfristig bewährtes und erfolgreiches Geschäftsmodell. Das Immobilienportfolio ist innerhalb den USA breit diversifiziert und auf Ballungszentren mit hohem Kundenpotenzial konzentriert. Das sorgt für stetig wachsende Mieteinkünfte, welche an die Anlegerinnen und Anleger in Form eines zweistelligen Dividendenwachstums weitergegeben werden. Mit 5,3 Prozent schüttet CubeSmart gegenwärtig die höchste Dividende innerhalb der Self-Storage-Nische aus, gleichzeitig ist die Unternehmensbewertung niedriger als bei der Konkurrenz.
Die Sicherheit der Dividende ist durch eine moderate Verschuldung und eine hohe, aber mit Augenmaß bestimmte Ausschüttungsquote gewährleistet. Für zukünftiges Wachstum sorgt die in den USA gegenüber anderen Industrienation überdurchschnittlich stark wachsende Bevölkerung. Als noch unterschätzten Wachstumstreiber sieht der renommierte Branchenkenner Jussi Askola außerdem Künstliche Intelligenz – deren Möglichkeiten könnten zu einem Boom des Kleingewerbes und einer höheren Nachfrage nach Mietlagern führen.
Risiken für CubeSmart bestehen in höheren Leitzinsen, falls die US-Inflation erneut außer Kontrolle geraten sollte sowie in der Lebenshaltungskostenkrise, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu Sparmaßnahmen und dem Verzicht auf die Anmietung von Lagerraum zwingen könnte. Insgesamt bietet CubeSmart und seine Dividende aber ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Beispielrechnung: 1.000 Euro Dividende pro Monat
Wie üblich steht am Ende des Dividenden-Radars die Frage, welche Investitionssumme Anlegerinnen und Anleger für Ausschüttungen von 12.000 Euro im Jahr beziehungsweise 1.000 Euro im Monat mitbringen müssen. Für 2026 werden Ausschüttungen über 2,13 US-Dollar erwartet. Um die umgerechnet nötigen 14.146 US-Dollar zu erzielen, werden als 6.641 Anteile benötigt.
Die schlugen am Freitagabend mit 40,46 US-Dollar zu Buche, was eine Investition in Höhe von 268.695 US-Dollar beziehungsweise rund 228.930 Euro nötig macht. Zum Vergleich: Wer lieber auf dem deutschen Heimatmarkt unterwegs sein wollte, musste für 1.000 Euro im Monat rund 244.000 Euro mitbringen. Der Hochdividenden-Wert Kimbell dagegen erforderte einen Kapitalaufwand von nur 112.000 Euro – allerdings mit deutlich höherem Aufwand was die Versteuerung angeht, da LPs (Limited Partnerships) anderen Regeln als REITs unterlegen.
Übersicht zur Dividende von CubeSmart
Marktkapitalisierung: 9,15 Milliarden US-Dollar (7,76 Milliarden Euro)
Dividendenrendite GJ 2025: 5,77 %; 2026e: 5,27 %
Dividende erhöht: 15 Jahre in Folge
Dividende nicht gesenkt: 15 Jahr
Dividende kontinuierlich ausgeschüttet: 20 Jahre in Folge (seit dem IPO)
Frequenz: quartalsweise; Januar, April, Juli, Oktober
Zeitplan
24.02.2026: Dividendenvorschlag
01.04.2026: Ex-Tag
01.04.2026: Auszahlung
| Geschäftsjahr | Dividendenrendite in % ** | Dividende in US-Dollar |
| 2028e | 5,54 | 2,24 |
| 2027e | 5,42 | 2,19 |
| 2026e | 5,27 | 2,13 |
| 2025 | 5,77 | 2,09 |
| 2024 | 4,76 | 2,05 |
| 2023 | 4,27 | 1,98 |
| 2022 | 4,42 | 1,78 |
| 2021 | 2,55 | 1,45 |
| 2020 | 3,96 | 1,33 |
| 2019 | 4,10 | 1,29 |
| 2018 | 4,25 | 1,22 |
* Quelle: SeekingAlpha
** Zur Errechnung der Dividendenrendite wurde der Schlusskurs des jew. Geschäftsjahres genommen, bzw. für die Prognosen der aktuelle Kurs.
Die optimale Dividendenstrategie
Eine optimale langfristige Dividendenstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter dem individuellen Risikoprofil, den Anlagezielen und der finanziellen Situation. Hier sind jedoch einige allgemeine Prinzipien, die empfohlen werden können:
Diversifikation: Investieren Sie in eine breite Palette von Unternehmen und Sektoren, um das Risiko zu streuen. Diversifikation kann helfen, das Portfoliorisiko zu mindern, da nicht alle Sektoren gleichzeitig von Marktschwankungen betroffen sind.
Qualitätsaktien wählen: Achten Sie auf Unternehmen mit einer starken Bilanz, stabilen Cashflows und einer Geschichte von zuverlässigen und wachsenden Ausschüttungen. Solche Unternehmen sind oft besser positioniert, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Dividenden zu zahlen.
Reinvestition von Dividenden: Das Reinvestieren von Dividenden kann das Wachstum des Portfolios beschleunigen. Durch den Zinseszinseffekt können reinvestierte Dividenden über die Zeit einen signifikanten Beitrag zum Gesamtertrag des Portfolios leisten.
Langfristige Perspektive: Dividendenstrategien sind oft langfristig ausgerichtet. Marktschwankungen sollten daher nicht zu überstürzten Entscheidungen führen. Geduld und Beständigkeit sind Schlüssel zum Erfolg.
Steuereffizienz berücksichtigen: Die steuerliche Behandlung von Dividenden kann je nach Land und individueller Situation variieren. Es ist wichtig, Steuereffekte in die Strategie einzubeziehen.
Überwachung und Anpassung des Portfolios: Portfolios sollten regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden, um sicherzustellen, dass es weiterhin den eigenen Anlagezielen entspricht und gut diversifiziert bleibt.
Bewertung: Achten Sie auf die Bewertung der Aktien. Hohe Dividendenrenditen sind nicht immer ein gutes Zeichen; sie können auch ein Hinweis auf Probleme im Unternehmen sein.
Verwendung von Dividendenfonds, -ETFs: Für Anleger, die nicht direkt einzelne Aktien auswählen möchten, können Dividendenfonds eine praktikable Alternative sein, da sie eine gute Möglichkeit zur Diversifikation bieten.
Fazit:
Dividendeninvestitionen können eine großartige Möglichkeit sein, ein passives Einkommen aufzubauen. Indem Sie sich auf Unternehmen mit stabiler Dividendenhistorie konzentrieren, können Sie Ihr Portfolio schrittweise ausbauen. Dabei ist natürlich immer zu beachten, dass Investitionen in Dividendenaktien – wie alle Investitionen – mit Risiken verbunden sind.
Weitere interessante Dividenden-Aktien befinden sich übrigens auch in der Dividenden-Watchlist unseres Börsenexperten Markus Weingran, dessen Börsenlounge sich täglich mit aktuellen Marktentwicklungen, Investitionstipps und Finanzthemen befasst.
Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion
Disclaimer: Ausdrücklich weist die Smartbroker AG darauf hin, dass ein Investment in Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente im Sinne des WpHG grundsätzlich mit erheblichen Chancen und Risiken (Preis-, Markt-, Währungs-, Volatilitäts-, Bonitäts- und sonstigen Risiken) verbunden ist und ein Totalverlust des investierten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Die Smartbroker AG empfiehlt deshalb jedem Leser sich vor einer Anlageentscheidung intensiv mit den Chancen und allen Risiken auseinander zu setzen und sich umfassend zu informieren. Sämtliche verwendeten Wertentwicklungsangaben, sei es für die Vergangenheit oder im Sinne einer Prognose bzw. Einschätzung sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse bzw. Wertentwicklungen. Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Alle Informationen sind sorgfältig zusammengetragen, haben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind unverbindlich sowie ohne Gewähr. Des Weiteren dient die Bereitstellung der Information nicht als Rechtsberatung, Steuerberatung oder wertpapierbezogene Beratung und ersetzt diese nicht. Eine an den persönlichen Verhältnissen des Kunden ausgerichtete Anlageempfehlung, insbesondere in der Form einer individuellen Anlageberatung, der individuellen steuerlichen Situation und unter Einbeziehung allgemeiner sowie objektspezifischer Grundlagen, Chancen und Risiken, erfolgt ausdrücklich nicht.
Die CubeSmart Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,15 % und einem Kurs von 34,36EUR auf Tradegate (08. Mai 2026, 22:25 Uhr) gehandelt.

