Krieg noch nicht vorbei

    5009 Aufrufe 5009 1 Kommentar 1 Kommentar

    Trump lehnt Irans Friedensangebot ab – Ölpreise steigen

    Trumps Absage an Irans Friedensangebot schürt die Angst vor einer verschärften Energiekrise und treibt die Ölpreise erneut nach oben.

    Für Sie zusammengefasst
    Krieg noch nicht vorbei - Trump lehnt Irans Friedensangebot ab – Ölpreise steigen

    Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hat an den Rohstoffmärkten nur wenige Tage gehalten. Nachdem US-Präsident Donald Trump das jüngste Friedensangebot Irans zurückgewiesen hat, schossen die Ölpreise am Montag erneut nach oben. 

    Brent verteuerte sich zeitweise um bis zu 4,5 Prozent auf 105,80 US-Dollar je Barrel. Die US-Sorte WTI näherte sich erneut den 100 US-Dollar pro Barrel. Damit sind die Verluste der Vorwoche nahezu vollständig wettgemacht.

    Trump nennt Irans Vorschlag "völlig inakzeptabel"

    Auslöser der jüngsten Marktbewegung war eine scharfe Reaktion Trumps auf ein iranisches Antwortschreiben zu einem US-Friedensvorschlag. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete der US-Präsident die iranische Position als "völlig inakzeptabel", ohne nähere Details zu nennen.

    Zuvor hatte Teheran laut Berichten angeboten, Teile seines hochangereicherten Uranbestands an ein Drittland zu übergeben. Gleichzeitig lehnte die iranische Führung jedoch Forderungen nach einem Abbau ihrer Nuklearanlagen kategorisch ab. Iranische Staatsmedien widersprachen später einzelnen Berichten über konkrete Zugeständnisse.

    Die Vereinigten Staaten hatten ursprünglich vorgeschlagen, zunächst eine Waffenruhe zu stabilisieren und anschließend über das iranische Atomprogramm sowie Sicherheitsfragen im Persischen Golf zu verhandeln.

     

    Straße von Hormus bleibt blockiert

    Im Mittelpunkt der Krise steht weiterhin die Straße von Hormus. Seit Beginn der militärischen Eskalation vor mittlerweile 10 Wochen ist die Passage weitgehend lahmgelegt.

    Die Internationale Energieagentur spricht inzwischen vom "größten Versorgungsschock der Geschichte". Nach Schätzungen der Branche fehlen dem Weltmarkt in den vergangenen zwei Monaten rund eine Milliarde Barrel Öl.

    Drohnenangriffe verschärfen Nervosität an den Märkten

    Die Sicherheitslage in der Golfregion bleibt angespannt. Erst am Sonntag wurde ein Frachtschiff vor der Küste Katars durch einen Drohnenangriff kurzzeitig in Brand gesetzt. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait meldeten zudem das Abfangen feindlicher Drohnen im eigenen Luftraum.

    Trotz einer im April verkündeten Waffenruhe kommt es weiterhin zu Gefechten zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah im Südlibanon.

    Blick richtet sich auf Trumps China-Reise

    Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf Trumps bevorstehenden Besuch in China. Der US-Präsident wird am Mittwoch in Peking erwartet und will dort unter anderem mit Xi Jinping über den Iran-Konflikt sprechen.

    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
    Krieg noch nicht vorbei Trump lehnt Irans Friedensangebot ab – Ölpreise steigen Trumps Absage an Irans Friedensangebot schürt die Angst vor einer verschärften Energiekrise und treibt die Ölpreise erneut nach oben.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero