Iran-Krieg
Aurubis sieht Rückenwind durch knappes Schwelelsäure-Angebot
- Aurubis sieht kurzfristig kaum Auswirkungen
- Mittelfristig könnten sich für Aurubis Chancen
- Sinkendes Angebot an Schwefelsäure stützt Nachfrage
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Kupferkonzern Aurubis sieht durch den Iran-Krieg kurzfristig kaum direkte Auswirkungen auf sein Geschäft - mittelfristig könnten sich sogar Chancen ergeben. Der Nahe Osten sei mit Blick auf Metalle und Schwefelsäure kein größerer Absatzmarkt, hieß es von Aurubis am Montag zur Veröffentlichung der endgültigen Resultate des zweiten Geschäftsquartals 2025/26. Vielmehr könnte das Weltmarkt-Angebot von Schwefelsäure im zweiten Halbjahr 2025/26 sinken wegen des Ausfalls von Schwefel-Lieferketten in Nahost, der zu einer stabilen Nachfrage der europäischen Chemie- und Düngemittelindustrie hinzukomme. Potenzielle Exportbeschränkungen in Reaktion auf die angespannte Versorgungslage könnten dann zu einer weiteren Verknappung führen. Schwefelsäure ist ein Nebenprodukt der Kupferproduktion und wird unter anderem von der Düngemittelindustrie verarbeitet.
Bereits am Freitag hatte Aurubis sich zur Entwicklung des operativen Vorsteuergewinns im ersten Geschäftshalbjahr geäußert und den Jahresausblick für diese Kennzahl angehoben. Der Aktienkurs war daraufhin auf ein Rekordhoch gestiegen, bevor einige Anleger erst einmal Kasse machten und das Papier letztendlich im Minus schloss./mis/stk
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Salzgitter Aktie
Die Salzgitter Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,32 % und einem Kurs von 186,4 auf Lang & Schwarz (11. Mai 2026, 07:39 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Salzgitter Aktie um -5,13 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +10,10 %.
Die Marktkapitalisierung von Salzgitter bezifferte sich zuletzt auf 3,41 Mrd..

