Kurs-Entscheidung
Bitcoin bleibt stark – CPI-Daten und Clarity-Act-Sitzung bestimmen die Richtung
Bitcoin bleibt stabil, während wichtige Wirtschaftsdaten, geopolitische Spannungen und die Clarity-Act-Sitzung dem Kryptomarkt neue Impulse geben könnten.
- Bitcoin stabil trotz Geopolitik und Clarity Act
- Spot-Bitcoin-ETFs mit 622,7 Mio USD Zuflüssen
- US-Inflationsdaten und Iran sorgen für Volatilität
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Der Kryptomarkt zeigt sich zum Wochenstart widerstandsfähig. Bitcoin notiert am Montagvormittag nahezu unverändert bei 80.940 US-Dollar. XRP legt innerhalb von 24 Stunden um 2,8 Prozent auf 1,45 US-Dollar zu, während SUI mit einem Kurssprung von 20,9 Prozent die stärkste Performance unter den größeren Kryptowährungen verzeichnet.
ETF-Zuflüsse treiben an
Nach Daten von SoSoValue verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs in der vergangenen Woche Nettozuflüsse in Höhe von 622,7 Millionen US-Dollar. Damit setzen die börsengehandelten Fonds ihre Serie von inzwischen sechs aufeinanderfolgenden Wochen mit positiven Kapitalzuflüssen fort. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar in die Produkte.
Hoffnung auf regulatorischen Durchbruch in den USA
Zusätzlichen Rückenwind erhält der Kryptosektor aus Washington. Der Bankenausschuss des US-Senats kündigte an, am 14. Mai eine sogenannte Markup-Anhörung zum "Clarity Act" abzuhalten.
Das Gesetzesvorhaben gilt als eines der wichtigsten regulatorischen Projekte für die Kryptobranche in den Vereinigten Staaten. Seit Monaten steckt die Initiative in politischen Verhandlungen fest. Eine weitere Behandlung im Senat wird nun von Marktteilnehmern als potenzieller Wendepunkt gewertet.
Iran-Kommentare sorgen für Nervosität
Parallel dazu bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten ein dominierender Faktor für Risikoanlagen. Zwar haben sich die Spannungen zuletzt leicht entspannt, doch die Unsicherheit rund um die Beziehungen zwischen den USA und Iran hält an.
US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag den jüngsten iranischen Friedensvorschlag als "völlig inakzeptabel" bezeichnet und damit neue Zweifel an einem schnellen Durchbruch geweckt.
Inflationsdaten könnten Märkte in Bewegung setzen
Zusätzlich richtet sich der Blick der Investoren in dieser Woche auf eine Reihe wichtiger US-Konjunkturdaten. Bereits am Dienstag werden die Verbraucherpreisdaten (CPI) für April veröffentlicht. Einen Tag später folgen die Produzentenpreise (PPI).
Im weiteren Wochenverlauf stehen außerdem Einzelhandelsumsätze sowie Daten zur Industrieproduktion auf der Agenda. Anleger hoffen auf Hinweise, ob sich der Inflationsdruck in den USA weiter abschwächt oder erneut zunimmt.
Auch der aktuelle Monatsbericht der OPEC dürfte für Aufmerksamkeit sorgen. Marktbeobachter erwarten neue Signale zur Entwicklung der globalen Ölnachfrage und möglicher Auswirkungen auf die Inflation.
Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

