Nach starkem Verkaufssignal

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    McDonald's-Aktie im freien Fall: Wann zuschlagen beim Dividendenkönig in spe?

    Nur eine Dividendenerhöhung fehlt McDonald's noch zum Status als Dividendenkönig, doch zum Feiern ist Anlegerinnen und Anleger aktuell nicht zumute.

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    Nach starkem Verkaufssignal - McDonald's-Aktie im freien Fall: Wann zuschlagen beim Dividendenkönig in spe?

    Dividendenkönige: McDonald's darf sich bald dazuzählen!

    Dow-Jones-Urgestein und Fast-Food-Riese McDonald's gehört an der Wall Street zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern. Seit 49 Jahren dürfen sich Anlegerinnen und Anleger hier über eine stetig steigende Ausschüttung freuen – damit ist das Unternehmen nur eine weitere Anhebung davon entfernt, in den gegenüber Dividendenaristokraten (>25 Jahre) noch erleseneren Kreis der sogenannten Dividendenkönige aufzusteigen.

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    Doch mit Blick auf den Chart der Aktie dürften sich darüber gegenwärtig nur die wenigsten Investoren freuen. Mit einem Minus von 10,5 Prozent hat sich McDonald's in diesem Jahr trotz eines starken Auftakts enttäuschend entwickelt. Gegenüber dem Allzeithoch bei 341,75 US-Dollar belaufen sich die Verluste inzwischen sogar auf fast 20 Prozent – damit steht die Aktie aus technischer Perspektive unmittelbar vor einem Bärenmarkt.


     

    Bewertung und Dividende inzwischen sehr verlockend

    Mit den zuletzt gefallenen Kursen sind die Unternehmensbewertung und die Dividende aber umso attraktiver geworden. Gegenwärtig bietet McDonald's seinen Anlegerinnen und Anlegern eine Ausschüttungsrendite von 2,7 Prozent und das zu einem mit 21,3 moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis – das 5-Jahres-Mittel der beiden Kennzahlen liegt bei 25 beziehungsweise 2,2 Prozent.

    Sollte der gegenwärtige Rücksetzer daher bereits für einen Einstieg genutzt werden oder bestehen noch immer Abwärtsrisiken, die ein Abwarten rechtfertigen? Dazu ein Blick in den Chart:

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    Schwache Verbraucherstimmung macht McDonald's das Leben schwer

    Langfristig befindet sich die McDonald's-Aktie in einem übergeordneten Aufwärtstrend. In den vergangenen drei Jahren hat sich das Kurswachstum jedoch deutlich verlangsamt. Das spiegelt die gewachsenen operativen Herausforderungen wider, denen sich das Unternehmen ausgesetzt sieht.

    Während auf der Input-Seite Kosten für Löhne und Produkte steigen, verfügen viele Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts der Lebenshaltungskostenkrise über ein immer geringeres Haushaltsnettoeinkommen, das für Konsumausgaben zur Verfügung steht. Mit aggressiven Preissteigerungen konnte McDonald's zwar lange seine Margen verteidigen, preiste dadurch aber ganze Kundengruppen aus. Inzwischen wird diese Strategie in Teilen mit neuen, deutlich günstigeren Menü-Optionen rückabgewickelt, was zuletzt zu neuem Umsatzwachstum geführt hat.

    Zu viele Verkaufssignale auf einmal: Hartnäckiger Abwärtstrend

    In den vergangenen 12 Monaten tendierte McDonald's überwiegend seitwärts. Angesichts einer Reihe höherer Tiefs konnte zumindest eine flache Aufwärtstrendlinie etabliert werden. Die genügte für einen Ausbruch über den Widerstand bei 320 US-Dollar und neue Allzeithochs im Bereich von 340 US-Dollar. Dann aber ging der Aktie einerseits die Puste aus – im Relative-Stärke-Index (RSI) ist es auf überkauften Niveaus zu bearishen Divergenzen gekommen –, während gleichzeitig der Beginn des Iran-Krieges das Sentiment weiter verschlechtert hat.

    Inzwischen ist die Aktie aufgrund der in den vergangenen Wochen anhaltenden Verluste unter sämtliche relevanten Unterstützungen, darunter auch die gleitenden Durchschnitte gerutscht. In diesen ist es in der vergangenen Woche zu einem Death Cross gekommen. Das stellt ein übergeordnetes Verkaufssignal dar und führte auch am Freitag sowie zum Wochenauftakt zu weiteren Abgaben. Über weitere Supports verfügt die Aktie derzeit keine mehr.

    Starke Unterstützung in Reichweite, Aktie inzwischen überverkauft

    Angesichts der ausgeprägten technischen Schwäche ist daher mit weiteren Abgaben zu rechnen, auch wenn jederzeit ein Anstieg zur Oberkante des kurzfristigen Abwärtstrendkanals erfolgen könnte. Die nächste starke Unterstützung liegt im Bereich von 250 US-Dollar – hier allerdings könnte es zu einer hochattraktiven Einstiegschance kommen.

    Erstens wären Bewertung und Dividende hier noch verlockender als ohnehin schon, andererseits ist die Aktie mit Blick auf den RSI sowie den Trendstärkeindikator bereits in einem fortgeschrittenen Stadium des Abwärtstrends. Der RSI liegt auf Tagesbasis mit 23,9 Zählern bereits tief im überverkauften Bereich – hier zeichnet sich bereits eine Bodenbildung ab, die bullishe Divergenzen liefern könnte. Auch auf Wochenbasis ist der Abwärtstrend angesichts eines RSI von knapp unter 30 im überverkauften Bereich angelangt. Damit wird eine nachhaltige Gegenbewegung immer wahrscheinlicher. Für eine dauerhafte Trendumkehr müsste aber der Bereich bei 310 US-Dollar überwunden werden. Das ist ein Vorhaben, das sich über mehrere Monate erstrecken dürfte.

    Fazit: Aktie auf die Watchliste und auf die Lauer legen!

    Die Aktie des baldigen Dividendenkönigs McDonald's befindet sich ein einem hartnäckigen Abwärtstrend. Die anhaltend schlechte Verbraucherstimmung sowie steigende Kosten für Agrarrohstoffe verderben Anlegerinnen und Anlegern gründlich den Appetit.

    Mit etwas Geduld könnte es jedoch zu einer hochattraktiven Einstiegschance kommen. Zwar ist der Abwärtstrend der Aktie voll intakt, doch spätestens im Bereich von 250 US-Dollar ist mit Kaufinteresse zu rechnen, da das Papier schon jetzt immer stärker überverkauft ist. Antizyklisch agierende Anlegerinnen und Anleger können sich daher mit Abstauberlimits auf die Lauer legen. Wer weniger preissensitiv ist, kann in Tranchen schon jetzt zugreifen – die Bewertung ist attraktiv wie lange nicht.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

    Die McDonald's Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,51 % und einem Kurs von 232,7USD auf Tradegate (11. Mai 2026, 17:27 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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