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PATRIZIA: Starkes Wachstum bei EBITDA und Periodenüberschuss in 3M 2026 - Seite 2
Die Aufwandsposten sanken auf 51,7 Mio. EUR (3M 2025: 56,2 Mio. EUR), was in erster Linie auf geringere Personalkosten in Höhe von 33,0 Mio. EUR (3M 2025: 38,2 Mio. EUR) und die fortgesetzte Optimierung der Plattform zurückzuführen ist. Damit hat PATRIZIA sein Ziel erreicht, die Widerstandsfähigkeit und Profitabilität seines Geschäfts im Jahr 2026 weiter zu verbessern.
Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments spiegelten eine unverändert solide Entwicklung der eigenen Balance Sheet Investments wider, die sich auf 3,6 Mio. EUR beliefen (3M 2025: 3,8 Mio. EUR) und von stabilen Mieteinnahmen in Höhe von 3,1 Mio. EUR (3M 2025: 3,0 Mio. EUR) geprägt waren. Die sonstigen Erträge in Höhe von 2,8 Mio. EUR (3M 2025: 1,1 Mio. EUR) stiegen hauptsächlich aufgrund der Auflösung von Rückstellungen und hatten in absoluten Zahlen nur einen geringen positiven Einfluss auf die Profitabilität. Der Periodenüberschuss hat sich in der Folge auf 12,2 Mio. EUR (3M 2025: 5,1 Mio. EUR) mehr als verdoppelt, gestützt durch ein höheres EBITDA und geringere Abschreibungen.
Verhaltene Marktaktivität in 3M 2026
Die Assets under Management (AUM) blieben zum 31. März 2026 mit 55,8 Mrd. EUR nahezu stabil (31. Dezember 2025: 56,2 Mrd. EUR), wobei sich Bewertungs- oder Währungseffekte nicht wesentlich
im Berichtsquartal auswirkten.
Die Transaktionsaktivität für Kunden war in 3M 2026 verhalten, was auf die erhöhte Unsicherheit und Marktvolatilität zurückzuführen war, die durch verschärfte geopolitische Spannungen verursacht wurden. In 3M 2026 zeigten Kunden eine generell abwartende Haltung, um die möglichen Auswirkungen der geopolitischen Spannungen auf die Zinsvolatilität und die Bewertungen von Vermögenswerten einzuschätzen. Die abgeschlossenen (closed) Ankäufe beliefen sich auf 0,2 Mrd. EUR (3M 2025: 0,9 Mrd. EUR). Gleichzeitig verblieben auch die abgeschlossenen (closed) Verkäufe mit 0,2 Mrd. EUR (3M 2025: 0,1 Mrd. EUR) auf einem niedrigen Niveau.
Die erhöhte geopolitische Unsicherheit wirkte sich auch auf das von Kunden eingeworbene Eigenkapital aus, das sich auf 0,1 Mrd. EUR belief (3M 2025: 0,2 Mrd. EUR). Zum 31. März 2026 beliefen sich die ausstehenden offenen Eigenkapitalzusagen, die für Investitionen für Kunden über verwaltete Fonds zur Verfügung stehen, auf 1,3 Mrd. EUR (31. Dezember 2025: 1,3 Mrd. EUR), wodurch PATRIZIA die Flexibilität behält, bei sich bietenden Gelegenheiten zu investieren und die AUM zu steigern.

