Buy or Goodbye?
Thyssenkrupp, Bayer, Novo Nordisk & Teamviewer - Die Analystenstimmen des Tages
Thyssenkrupp, Bayer, Novo Nordisk und Teamviewer: Die wichtigsten Analysten-Updates im Überblick.
- Barclays belässt Thyssenkrupp auf Underweight
- JPMorgan stuft Bayer Overweight mit Kursziel 50
- Berenberg senkt Kursziel Teamviewer auf 6,70 Euro
- Report: SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten die besseren Chance
Barclays stuft Thyssenkrupp auf "Underweight"
Die britische Investmentbank Barclays hat Thyssenkrupp nach Zahlen mit einem Kursziel von 9 Euro auf "Underweight" belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) habe im zweiten Quartal über den Erwartungen gelegen, schrieb Tom Zhang am Dienstag. Dafür sei vor allem der Werkstoffhandel verantwortlich gewesen - dies aber wohl auch wegen zufällig hoher Gewinne vor allem im US-Geschäft. Der Free Cashflow sei wie erwartet schwach. Beim Ausblick gebe es nur eine kleine Kürzung am Umsatz.
JPMorgan stuft Bayer auf "Overweight"
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Bayer mit einem Kursziel von 50 Euro auf "Overweight" belassen. Die Ergebnisse des ersten Quartals seien stark, schrieb Richard Vosser am Dienstagmorgen. Aufgrund nachlassenden Gegenwind auf der Währungsseite rechnet er mit einem Anstieg der Markterwartungen um 2 bis 3 Prozent.
Bernstein Research stuft Novo Nordisk auf "Underperform"
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Novo Nordisk auf "Underperform" mit einem Kursziel von 175 dänischen Kronen (23,42 Euro) belassen. Analystin Courtney Breen kommentierte am Montagabend ein Webinar mit drei Ärzten zum Kampf der Abnehmpillen. Die Experten hielten sich mit einer Bewertung so kurz nach dem Marktstart noch zurück. Zwei von ihnen hätten allerdings von besseren Erfahrungen mit der Information durch Novo berichtet und damit einen neuen Aspekt eingebracht, der näher beleuchtet werden sollte.
Berenberg senkt das Kursziel für Teamviewer
Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Teamviewer von 11 auf 6,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Angesichts des leicht gesunkenen Umsatzes im ersten Quartal dürfte der Anbieter von Fernwartungssoftware auf das untere Ende der bestätigten Jahreszielspanne zusteuern, schrieb Gustav Froberg am Montagnachmittag. Der Experte reduzierte seine Erlösprognosen für 2026 und 2027 um 5 beziehungsweise 6 Prozent.
Autor: wO-Redaktion (mit Agenturmaterial dpa-AFX)
