Krypto-ETFs boomen
Stärkste Zuflüsse seit Januar – XRP-ETFs ziehen Millionen an
Institutionelle Anleger stürzen sich wieder auf XRP-ETFs und stärken damit Ripples Rolle im Finanzsystem trotz schwankender XRP-Kurse.
- Institutionelle Zuflüsse stützen XRP-ETFs deutlich
- Ripple erweitert institutionelle Dienste und Partner
- XRP gewinnt wöchentlich, Bitcoin und Ethereum verlieren
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Die Nachfrage nach regulierten XRP-Anlageprodukten nimmt deutlich Fahrt auf. US-Spot-ETFs auf die Kryptowährung XRP verzeichneten am Montag Nettozuflüsse in Höhe von 25,8 Millionen US-Dollar.
Nach Daten von SoSoValue entfiel der größte Anteil der Mittelzuflüsse auf den ETF XRPZ von Franklin Templeton, der 13,6 Millionen US-Dollar einsammelte. Der Bitwise XRP ETF verzeichnete Zuflüsse von 7,6 Millionen US-Dollar, während Grayscales GXRP weitere 4,6 Millionen US-Dollar anzog.
Es handelt sich um den höchsten Tageszufluss seit dem 5. Januar, als XRP-ETFs zusammen rund 46 Millionen US-Dollar verbuchten.
XRP schlägt Bitcoin und Ethereum auf Wochensicht
Trotz der positiven ETF-Dynamik reagierte der XRP-Kurs zunächst verhalten. Am Dienstagnachmittag notierte XRP bei 1,44 US-Dollar und damit rund 0,4 Prozent im Minus gegenüber dem Vortag. Auf Wochensicht ergibt sich jedoch ein Kursplus von etwa drei Prozent.
Damit entwickelt sich XRP derzeit deutlich stärker als die beiden größten Kryptowährungen. Bitcoin liegt auf Wochenbasis nahezu unverändert bei minus 0,3 Prozent, während Ethereum sogar ein Minus von 3,9 Prozent verzeichnet.
Ripple baut institutionelles Geschäft massiv aus
Parallel dazu treibt Ripple seine Expansion im institutionellen Finanzgeschäft weiter voran. Ripple hatte erst vergangene Woche bekanntgegeben, gemeinsam mit JPMorgan Chase, Mastercard und Ondo Finance eine grenzüberschreitende Pilottransaktion mit tokenisierten US-Staatsanleihen durchgeführt zu haben.
Die Transaktion nutzte Infrastruktur auf Basis des XRP Ledgers und gilt als Teil von Ripples Strategie, institutionelle Zahlungs- und Abwicklungsdienste auszubauen.
Außerdem sicherte sich Ripples Prime-Brokerage-Sparte eine Kreditlinie von bis zu 200 Millionen US-Dollar vom Vermögensverwalter Neuberger Berman, um institutionelle Handels- und Finanzierungslösungen weiter auszubauen. Analysten werten die Schritte als Zeichen für die stärkere Verankerung von XRP im traditionellen Finanzsystem.
Milliarden fließen in Krypto-ETFs
Die Entwicklung bei XRP reiht sich in einen breiteren Trend institutioneller Zuflüsse in Krypto-ETFs ein. Spot-Bitcoin-ETFs steuern inzwischen auf ihre siebte Woche in Folge mit positiven Kapitalzuflüssen zu. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar in entsprechende Produkte.
Auch Solana-ETFs verzeichneten zuletzt deutliche Zuflüsse. Am Montag wurden netto 26,6 Millionen US-Dollar investiert – der höchste Tageswert seit Ende Februar.
Ethereum hingegen bleibt aktuell unter Druck. Spot-Ethereum-ETFs meldeten am selben Tag Nettoabflüsse von rund 16,9 Millionen US-Dollar.
Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

