KI verbrennt Milliarden

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    Alibaba: Gewinn bricht um 84 % ein – KI-Wette kostet Anleger die Nerven

    Alibaba pumpt Milliarden in KI, Cloud und Chips. Während das Cloud-Geschäft stark wächst, kollabiert die Profitabilität – und die Börse verliert langsam die Geduld.

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    KI verbrennt Milliarden - Alibaba: Gewinn bricht um 84 % ein – KI-Wette kostet Anleger die Nerven

    Alibaba hat mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen des Marktes verfehlt und damit neue Zweifel ausgelöst, ob sich die milliardenschweren KI-Investitionen des Konzerns kurzfristig auszahlen. Besonders der Einbruch der Kernprofitabilität belastet die Stimmung der Anleger.

    Der Umsatz des chinesischen Tech-Konzerns stieg im abgelaufenen Quartal zwar um drei Prozent auf 243,4 Milliarden Yuan (rund 35,8 Milliarden US-Dollar), lag damit aber unter den Analystenschätzungen. Das bereinigte operative Ergebnis brach gleichzeitig um 84 Prozent auf 5,1 Milliarden Yuan (rund 750 Millionen US-Dollar) ein. Unter dem Strich meldete Alibaba zudem einen operativen Verlust von 848 Millionen Yuan (rund 123 Millionen US-Dollar).

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    Verantwortlich dafür sind vor allem die massiven Investitionen in künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastruktur, Technologieplattformen und den hart umkämpften E-Commerce-Markt. Alibaba versucht derzeit, sich im KI-Wettlauf mit Konkurrenten wie Tencent, JD.com und Meituan neu aufzustellen.

    Konzernchef Eddie Wu verfolgt dabei ehrgeizige Ziele. Der Umsatz im Cloud- und KI-Geschäft soll sich innerhalb von fünf Jahren auf 100 Milliarden US-Dollar verfünffachen. Dafür baut Alibaba derzeit sein gesamtes KI-Ökosystem um – von eigenen Sprachmodellen über KI-Agenten bis hin zu eigener Chiptechnologie.

    Besonders stark entwickelte sich zuletzt das Cloud-Geschäft. Der Umsatz der Cloud Intelligence Group sprang um 38 Prozent auf 41,6 Milliarden Yuan (rund 6,1 Milliarden US-Dollar) und übertraf damit leicht die Erwartungen der Analysten. Alibaba erhöhte zuletzt zudem die Preise für KI-Computing- und Speicherprodukte um bis zu 34 Prozent.

    Trotzdem wächst an der Börse die Nervosität. Anleger fragen sich zunehmend, wann die milliardenschweren KI-Ausgaben tatsächlich in dauerhaft hohe Gewinne umgewandelt werden können. Genau dieser Druck belastet derzeit auch viele US-Technologiekonzerne.

    Hinzu kommen schwächere Konsumausgaben in China. Die anhaltende Immobilienkrise und steigende Energiepreise bremsen weiterhin die Verbraucherstimmung. Zwar profitierte Alibabas E-Commerce-Geschäft zuletzt von staatlichen Subventionen für Elektronikprodukte, das internationale Handelsgeschäft blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

     

    Die in den USA notierte Alibaba-Aktie drehte nach den Zahlen zunächst ins Plus, rutschte anschließend jedoch wieder deutlich ab. Anleger honorieren zwar das starke Wachstum im Cloud- und KI-Geschäft, sorgen sich aber zunehmend um die rapide sinkende Profitabilität des Konzerns.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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