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    Ingenieurdienstleister Bertrandt macht weiter Verluste - Umsatz sinkt

    Für Sie zusammengefasst
    • Verlust im vergangenen Halbjahr rund 18 Millionen Euro
    • Umsatz eingebrochen auf rund 455 Millionen Euro
    • Beschäftigte 11.744, 1.437 weniger als Vorjahr
    Ingenieurdienstleister Bertrandt macht weiter Verluste - Umsatz sinkt

    EHNINGEN (dpa-AFX) - Der Ingenieurdienstleister Bertrandt hat weiter mit der Krise im Automobilsektor zu kämpfen. Im vergangenen Halbjahr betrug der Verlust etwas mehr als 18 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Ehningen (Kreis Böblingen) mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 14 Millionen Euro.

    Gründe seien neben der anhaltenden Krise des Automobilsektors Projektverschiebungen bei einzelnen Kunden und der Iran-Konflikt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "In Kombination mit anhaltenden Handelskonflikten besteht das Risiko, dass die wirtschaftliche Schwächephase anhält und die Wirtschaftsleistung auch im Jahr 2026 erneut rückläufig sein könnte", teilte Bertrandt weiter mit.

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    Der Umsatz des Unternehmens, an dem der zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche mit 29 Prozent beteiligt ist, lag bei rund 455 Millionen Euro. Und ist damit um etwa 12 Prozent eingebrochen. Die Bertrandt-Aktie gab rund 2 Prozent nach und baute damit ihre jüngste Verlustserie aus.

    Das Papier, das Mitte der 2010er-Jahre auch mal für wenige Monate im MDax gelistet war, büßte in den vergangenen zwölf Monaten fast die Hälfte des Werts ein. Wegen der hohen Kursverluste in den vergangenen Jahren flog Bertrandt im Dezember 2030 auch aus dem SDax .

    Seit dem Rekordhoch von fast 140 Euro im Frühjahr 2015 gab der Kurs um mehr als 90 Prozent nach. Der Börsenwert liegt inzwischen bei weniger als 100 Millionen Euro.

    Insbesondere an den deutschen Standorten habe es außerdem einen Stellenabbau gegeben. Das Unternehmen teilte mit, dass es 11.744 Mitarbeitende und somit 1.437 weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beschäftige. Bertrandt unterhält Standorte in Europa, den USA, Afrika und China. Die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland war zunächst unklar./jdk/DP/zb

     

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