ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

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    Gewinne - Hoffnung auf Brückenbauer China

    Für Sie zusammengefasst
    • EuroStoxx 50 erholt sich leicht um 0,91 Prozent
    • Interesse an Gesprächen von Trump und Xi in China
    • Peking als Vermittler zwischen Washington und Teheran
    ROUNDUP/Aktien Europa Schluss - Gewinne - Hoffnung auf Brückenbauer China

    PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat sich am Mittwoch etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. An den Finanzmärkten richtete sich das Interesse auf die Gespräche in China zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Amtskollegen Xi Jinping.

    "Peking könnte als geopolitischer Brückenbauer zwischen Washington und Teheran fungieren und damit zwischen den Fronten im Nahostkonflikt vermitteln", schrieb Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. Die Märkte hofften, dass Xi hinter den Kulissen als Vermittler auftreten könnte, auch wenn der große Wurf derzeit unwahrscheinlich erscheine.

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    Der Leitindex der Eurozone gewann 0,91 Prozent auf 5.861,07 Punkte. Außerhalb der Eurozone kletterte der SMI in Zürich um 0,71 Prozent auf 13.212,96 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 stieg um 0,58 Prozent auf 10.325,35 Punkte.

    Aus Branchensicht ragte europaweit der Rohstoffsektor mit einem Plus von 4,4 Prozent positiv hervor. Angetrieben wurde dieser von der anhaltenden Rally des Kupferpreises. Wegen Betriebsunterbrechungen in Minen weltweit steigen aktuell die Risiken hinsichtlich der Versorgung der Weltwirtschaft mit diesem für die Digitalisierung, den Infrastruktur-Ausbau und die Energiewende wichtigen Rohstoff.

    Der starke Technologiesektor profitierte von den Gewinnen der ASML-Aktien , die um 4,8 Prozent auf 1.327 Euro anzogen. Die US-Bank Goldman Sachs hatte das Kursziel auf 1.600 Euro angehoben. Die Anteilsscheine des Zulieferers der Chipindustrie spiegelten Wachstumstreiber wie KI-Nachfrage und China-Chancen immer noch nicht angemessen im Kurs, hieß es.

    Versicherer stützten Gewinne der Aktien von Zurich , die um 4,1 Prozent stiegen. Der Konzern hatte gute Wachstumszahlen vorgelegt, vor allem in der Schaden- und Unfallsparte. Am Markt sei nicht mit einem derart kräftigen Wachstum im Nichtlebengeschäft gerechnet worden, hieß es von dem Analysehaus Jefferies. Erfreulich sei das anhaltende Wachstum mit Vorsorgeprodukten, die höhere Margen versprächen.

    Im Bankensektor ragten ABN Amro mit 8,7 Prozent Aufschlag heraus. Analystin Anke Reingen von der kanadischen RBC verwies auf das starke Zahlenwerk der niederländischen Bank.

    Unter den weiteren Einzelwerten blieben Wolters Kluwer unter Druck und sackten am EuroStoxx-Ende um gut sechs Prozent ab. Der niederländische Informationsdienstleister leidet aktuell unter Sorgen über die Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz.

    Gefragt waren Alstom mit plus zwei Prozent. Nach den enttäuschenden vorläufigen Zahlen, die den Aktien im April einen Kurseinbruch beschert hatten, beruhigte der vollständige Quartalsbericht nun etwas. Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan hob dabei die Aussagen des Bahnzulieferers zur Bilanz hervor.

    Einen Kurseinbruch erlitt ein Schweizer Wert der zweiten Reihe. Adecco sackten um fast 17 Prozent ab und setzten damit ihre enttäuschende Entwicklung fort. Der Wert reagierte so auf die Zahlen zum ersten Quartal. Die Aussichten hinsichtlich der Profitabilität belasteten. Laut den Experten der Bank UBS ist die sich weiter verbessernde Umsatzdynamik zwar positiv zu werten. Offensichtlich habe das Unternehmen aber Mühe, "diese in eine signifikante Gewinndynamik umzuwandeln"./la/men

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur ASML Holding Aktie

    Die ASML Holding Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -14,15 % und einem Kurs von 17,20 auf Lang & Schwarz (13. Mai 2026, 19:04 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der ASML Holding Aktie um +4,02 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +22,53 %.

    Die Marktkapitalisierung von ASML Holding bezifferte sich zuletzt auf 636,33 Mrd..







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