EQS-News
Oritain veröffentlicht bahnbrechenden „Global Supply Chain Intelligence Report 2026
- 90% der Marken wiesen 2025 verbotene Baumwolle auf
- 60% der Verbraucher meiden Waren unsicherer Herkunft
- Sichtbarkeit ohne Überprüfung reicht nicht mehr
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EQS-News: Oritain / Schlagwort(e): ESG/Sonstiges 60 % der Verbraucherinnen und Verbraucher meiden nicht vertrauenswürdige Herkünfte; 90 % der untersuchten Marken sind von verbotener Baumwolle betroffen |
LONDON, 15. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Oritain, eine weltweit führende Organisation in der forensischen Herkunftsüberprüfung, veröffentlichte heute seinen allerersten Bericht über globale Lieferketten, den 2026 Global Supply Chain Intelligence Report. Die Ergebnisse zeigen einen kritischen Wendepunkt auf: In Anbetracht der zunehmenden behördlichen und wirtschaftlichen Kontrolle und der Skepsis von Verbraucherinnen und Verbrauchern reicht die herkömmliche Transparenz der Lieferkette nicht mehr aus, um vertrauensvoll zu arbeiten.
Der Bericht stellt fest, dass sich die „Überprüfungslücke" (Verification Gap) zwischen der Dokumentation der Lieferkette und der Realität vergrößert. Die Daten zeigen, dass die Exposition gegenüber verbotener Baumwolle nach drei Jahren stetiger Fortschritte wieder auf das Niveau von vor 2021 angestiegen ist.
Die von Oritain durchgeführte Analyse von 1.000 Kleidungsstücken pro Jahr über einen Zeitraum von 5 Jahren für 40 Marken zeigt einen grundlegenden Wandel. Während fast 94 % der britischen und 87 % der US-amerikanischen Unternehmen ihre Baumwolllieferketten inzwischen zurückverfolgen, stellte Oritain fest, dass 90 % der untersuchten Marken im Jahr 2025 mindestens ein Ergebnis aus verbotener Baumwolle aufwiesen, gegenüber 64 % im Jahr 2024.
„Das Risiko verschwindet nicht, es taucht wieder auf", sagte Alyn Franklin, CEO von Oritain. „Wenn Marken ihre Produktionsregionen wechseln, ist das Risiko durch vorgelagerte Materialien nicht verschwunden – es taucht in neuen Produktionszentren auf. Ohne unabhängige Überprüfung bewegt sich das Risiko im Stillen durch die komplexen Handelswege und taucht erst dann auf, wenn Waren gestoppt werden und die Kosten eskalieren."

