Siemens Energy AG
Unternehmen am Weg zu einem der wertvollsten deutschen Werten!
Der Boom der Rechenzentren zur Ausführung von KI-Modellen fördert auch die Geschäfte bei Siemens Energy (ENR). Insbesondere diese Nachfrage führte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres zu Rekordauftragseingängen. Der Iran-Krieg belastet das Unternehmen bislang nur gering, und das Sorgenkind Gamesa steht kurz vor der Gewinnschwelle. Dass die Geschäfte hervorragend laufen, hatte Siemens Energy bereits im April auf Basis vorläufiger Zahlen berichtet und die Prognose angehoben. Der Gewinn nach Steuern stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Drittel auf 835 Millionen Euro, der Umsatz erhöhte sich von 10 auf 10,3 Milliarden Euro und der Auftragseingang von 14,4 auf 17,7 Milliarden Euro. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September rechnet Siemens Energy mit einem Gewinn von rund 4 Milliarden Euro.
Zum Chart
Allein im Jahr 2025 verzeichnete der Energietechnikkonzern Siemens Energy (ENR) ein Kursplus von rund 145 Prozent. Schwierigkeiten bei der Tochtergesellschaft Gamesa führten am 26. Oktober 2023 zum Allzeittief der ENR-Aktie bei 6,40 Euro. Seitdem ist der Kurs um etwa 2.734 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei rund 177,00 Euro. Dabei hat die Kursentwicklung die Seitwärtsphase von Anfang Oktober bis Ende November 2025 hinter sich gelassen und am 24. April 2026 ein neues Allzeithoch bei 191,66 Euro markiert. Längerfristig betrachtet hält sich der Kurs seit Anfang 2024 über der 200-Tage-Linie, die den Aufwärtstrend definiert. In der jüngsten Entwicklung wurde die Unterstützung bei 171,66 Euro verteidigt. Sollten die Bären wieder übernehmen, könnte am Level von 133,86 Euro wieder mehr Nachfrage die Abwärtsentwicklung bremsen. Fundamental betrachtet liegt die Konsensschätzung für den Bilanzgewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2027/28 derzeit bei 7,36 Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 81 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025/26 und führt zu einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 23,01 für 2027/28. Können die Wachstumserwartungen grundsätzlich bestätigt werden und sogar über 2028 hinaus Bestand haben, ist aus heutiger Sicht kein größerer Kurseinbruch zu erwarten.
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Siemens Energy AG bis auf 209,01 Euro ausgehen, könnten durch einen Call-Optionsschein (WKN FE0G0H) überproportional mit einem Omega von 2,98 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 58 % und dem Ziel bei 209,01 Euro (5,31 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 15.06.2026 eine Rendite von rund 53 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 159,42 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 32 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,64 zu 1, wenn bei 159,42 Euro (3,41 Euro beim Schein) eine Stop-Loss-Order vorgesehen wird.
| Strategie für steigende Kurse |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | FE0G0H | Typ: | Call-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 3,45 – 3,48 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| Basispreis: | 185,00 Euro | Basiswert: | Siemens Energy AG | |
| akt. Kurs Basiswert: | 177,00 Euro | |||
| Laufzeit: | 19.03.2027 | Kursziel: | 5,31 Euro | |
| Omega: | 2,98 | Kurschance: | + 53 Prozent | |
| Quelle: Société Générale | ||||
Optionsschein-Update: Rheinmetall AG
Die am 6. Februar 2026 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN FD1G0T) mit dem Basispreis von 1.500,00 Euro und Fälligkeit am 19.03.2027 auf eine fallende Aktie der Rheinmetall AG zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 4,31 Euro und lag mit 80 Prozent im Plus. Der Basiswert befindet sich noch in einem Abwärtstrend, was ein Anpassen des Stop Loss Levels beim Derivat über dem Break Even Kurs ermöglicht. Das Stop Loss Level beim Optionsschein könnte bei 4,19 Euro vorgesehen werden.
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