Die Sorgen bleiben

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    Seltene Erden aus China: Warum US-Konzerne weiter zittern

    China genehmigt wieder mehr Exporte Seltener Erden in die USA. Doch Verzögerungen sorgen weiter für Druck auf Halbleiter- und Luftfahrtfirmen.

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    Die Sorgen bleiben - Seltene Erden aus China: Warum US-Konzerne weiter zittern

    Die Lieferungen Seltener Erden aus China in die USA nehmen wieder zu. Dennoch verzögert Peking weiterhin einzelne Exportgenehmigungen. Das sagte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer in einem Interview mit Bloomberg.

    Greer sprach von Fortschritten, kritisierte aber das langsame Vorgehen der chinesischen Behörden. "Ich würde ihnen in dieser Hinsicht eine ausreichende Note geben", sagte er. Die Versorgung habe sich zuletzt verbessert. Dennoch müsse Washington bei Problemen regelmäßig intervenieren. "Manchmal geht das nur langsam voran. Es gibt Zeiten, in denen wir uns durchsetzen müssen."

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    Rohstoffstreit belastet weiter die Industrie

    China hatte im April 2025 Exportkontrollen für mehrere seltene Erden eingeführt. Die Maßnahmen galten als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten "Liberation Day"-Zölle. Trotz einer späteren Einigung zwischen beiden Ländern bleiben die Beschränkungen laut US-Regierung spürbar.

    Vor allem der Rohstoff Yttrium sorgt weiter für Anspannung. Das Metall wird nahezu ausschließlich in China produziert und ist für die Halbleiter- sowie Luftfahrtindustrie wichtig. Nach Angaben von Greer erreichten die USA zuletzt mehrere größere Lieferungen. Zuvor hatte die Knappheit mehr als ein Jahr lang für Probleme in wichtigen Industriezweigen gesorgt.

    "Wann immer wir ein Problem feststellen, hören wir von bestimmten Unternehmen und nehmen Kontakt zu unseren chinesischen Partnern auf", sagte Greer. Die Gespräche verlaufen aus seiner Sicht konstruktiv.

    Peking verteidigt Exportkontrollen

    Das chinesische Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage von Reuters. Peking hatte die Exportbeschränkungen in der Vergangenheit mehrfach verteidigt und erklärt, berechtigte Anträge würden genehmigt.

    Greer hält sich derzeit mit der Delegation von Trump in China auf. Dort findet ein Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping statt.

    Reuters hatte bereits im April berichtet, dass China mehrere größere Ausfuhren von Yttrium genehmigt habe. Das Exportvolumen liegt demnach aber weiterhin deutlich unter früheren Niveaus.

    Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion


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