Tabor setzt neue Maßstäbe bei Anti-Drohnen-Tests mit softwaredefinierter SDR-Plattform
NESHER, ISRAEL / ACCESS Newswire / 15. Mai 2026 / Tabor Electronics gab heute die Markteinführung seiner Anti-Drohnen-Test- und Evaluierungslösung (T&E) bekannt und stellte damit einen softwaredefinierten Ansatz zur Validierung von Systemen zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme (C-UAS) vor. Die Lösung basiert auf der Software Defined Radio (SDR)-Plattform Proteus des Unternehmens und ermöglicht es Verteidigungs- und Sicherheitsorganisationen, Anti-Drohnen-Technologien in sich schnell verändernden Bedrohungsumgebungen zu testen und einzusetzen.
Angesichts der zunehmenden Verbreitung kostengünstiger Drohnen und der Weiterentwicklung von Kommunikationsprotokollen haben traditionelle, hardwaregebundene Testumgebungen Mühe, Schritt zu halten. Die Plattform von Tabor ersetzt diese Einschränkungen durch ein programmierbares Framework, das es Ingenieurteams ermöglicht, reale HF-Szenarien in kontrollierten Laborumgebungen zu emulieren und zu validieren, wodurch die Abhängigkeit von ausgedehnten Feldtests verringert und gleichzeitig die Entwicklungszeiten verkürzt werden.
Die Lösung wurde ursprünglich in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen im Bereich der Anti-Drohnen-Technologie entwickelt und hat sich bereits in aktiven Workflows zur Entwicklung und Integration bewährt. Ihre Markteinführung bietet Organisationen in den Bereichen Verteidigung, innere Sicherheit, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur einen praxiserprobten Ansatz.
Das Herzstück der Plattform bildet die Proteus-SDR-Architektur von Tabor, die die Erzeugung und Erfassung von Breitband-HF-Signalen mit Echtzeit-FPGA-Verarbeitung, großem Speicher und Datenübertragung mit hohem Durchsatz in einem kompakten COTS-System kombiniert. Diese Integration ermöglicht Closed-Loop-Tests, bei denen Erkennungs- und Abwehrtechniken unter realistischen HF-Bedingungen kontinuierlich validiert und verfeinert werden können.
Ein Wandel hin zur softwaredefinierten Validierung
Die Lösung von Tabor verändert die Art und Weise, wie C-UAS-Systeme getestet werden, indem sie die Validierung ins Labor verlagert und schnelle Iterationen durch Software ermöglicht. Neue Bedrohungsszenarien können ohne Hardwareänderungen eingeführt werden, sodass sich Teams schnell anpassen können, während die Konsistenz zwischen Laborvalidierung und Leistung in der Praxis gewahrt bleibt.
