Europas größte Bankenfusion
Commerzbank lehnt das Angebot der UniCredit ab
Sollte sie gelingen, so wäre dies Europas größte Bankenfusion: Aber die Commerzbank lehnt das Angebot der UniCredit ab.
- Commerzbank lehnt UniCredit Angebot als zu niedrig ab
- UniCredit bietet 0,485 Aktien Bewertung rund 37 Mrd
- Bundesregierung hält rund 12 Prozent und lehnt ab
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Der Übernahme-Thriller im Bankensektor geht in die nächste Runde! Die Commerzbank fordert ihre Anleger auf, das Angebot der UniCredit abzulehnen, da es zu niedrig sei.
"UniCredit bietet unseren Aktionären keine angemessene Prämie", sagt Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, am Montag in einer Erklärung.
UniCredit bietet 0,485 eigene Aktien für jede Aktie des deutschen Konkurrenten und bewertet das Zielunternehmen mit rund 37 Milliarden Euro. Die Marktkapitalisierung der Commerzbank liegt bei runf 39 Milliarden Euro.
UniCredit-Chef Andrea Orcel, der seit September 2024 offen um die Commerzbank wirbt, legte im März ein formelles Übernahmeangebot vor. Das Angebot wurde Anfang des Monats den Commerzbank-Aktionären unterbreitet und läuft bis zum 16. Juni.
Die Commerzbank hat die Vorgehensweise von UniCredit wiederholt kritisiert und der italienischen Bank vorgeworfen, ihren Wert drücken zu wollen. Die Bundesregierung, mit einem Anteil von rund 12 Prozent zweitgrößter Aktionär der Commerzbank, hat sich von Anfang an vehement gegen die Transaktion ausgesprochen.
Orcel hat die Option ins Spiel gebracht, das Angebot zu erhöhen, falls eine starke Investorennachfrage besteht oder Gespräche mit der Commerzbank aufgenommen werden.
Es war allgemein erwartet worden, dass die Commerzbank das Angebot ablehnen würde.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion

