Höhere Kosten
Hornbach Holding setzt sich vorsichtige Ziele
- Anhaltender Kostendruck belastet Hornbach weiter
- Umsatzprognose bei 6,4 Milliarden Euro dank Filialen
- Bereinigtes Ebit stabil und Dividende 2,40 Euro
BORNHEIM (dpa-AFX) - Der anhaltende Kostendruck wird den Baumarkt- und Baustoffekonzern Hornbach Holding auch in den kommenden Monaten belasten. "Die Frühjahrssaison hat zwar bisher erfreulich gestartet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass aktuelle geopolitische Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Kostenentwicklung und die Nachfrage im Handel haben werden", sagt Unternehmenschef Albrecht Hornbach am Dienstag laut einer Mitteilung.
Den Umsatz für das seit Anfang März laufende neue Geschäftsjahr erwartet das Management auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 6,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 (bis Ende Februar) in Bornheim mitteilte. Dabei helfen nicht zuletzt neu eröffnete Filialen. Gleichzeitig wird lediglich ein stabiles bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) avisiert verglichen mit den im vergangenen Jahr erzielten 264,7 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Zuwachs gerechnet.
Hornbach hatte bereits vor knapp zwei Monaten vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Diese wurden nun bestätigt. Die Dividende will das Unternehmen mit 2,40 Euro je Aktie stabil halten./mne/nas
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur HORNBACH Holding Aktie
Die HORNBACH Holding Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,28 % und einem Kurs von 77,25 auf Lang & Schwarz (19. Mai 2026, 07:27 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der HORNBACH Holding Aktie um +0,52 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -1,21 %.
Die Marktkapitalisierung von HORNBACH Holding bezifferte sich zuletzt auf 1,24 Mrd..
