Blockbuster in der Pipeline

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    Druckenmiller kauft starken Krebsspezialisten - Anleger sollten ihm folgen!

    Viele Anleger schauen bei den 13F-Formularen nur wie die Stars die KI-Giganten traden. Wer tiefer blickt, findet eine Biotechperle im Depot von Druckenmiller. Potenzial für das erste Medikament: 5 Milliarden US-Dollar!

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    Blockbuster in der Pipeline - Druckenmiller kauft starken Krebsspezialisten - Anleger sollten ihm folgen!

    Revolution Medicines ist eine amerikanische Biotechschmiede aus Redwood City in Kalifornien. Das Unternehmen hat sich auf zielgerichtete Therapien gegen sogenannte RAS-abhängige Krebsarten spezialisiert. Die Form der Tumore gilt seit Jahrzehnten als besonders schwierig medikamentös zu behandeln. Revolution entwicklet eine Reihe neuartiger RAS(ON)-Inhibitoren, die sich direkt an mutierte RAS-Proteine binden und damit zentrale Wachstumssignale von Tumoren unterbrechen sollen. 

    Eine Story, die Stanley Druckenmittler überzeugt hat. Der Starinvestor schlug im ersten Quartal bei den Kaliforniern zu. Sein Duquesne Family Office hat rund 316.000 Aktien für einen Wert von 30,7 Millionen US-Dollar erworben. Kein Mega-Trade wie bei den ganz großen Tech-Wetten, aber solche kleineren, gezielten Käufe sind oft ein Hinweis auf versteckte Perlen in der Aktienlandschaft.

     

     

    Daraxonrasib: Die Revolution gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Der Name Revolution ist bei der Biotechperle aus Kalifornien-Programm. Dem Medikamentenkandidaten Daraxonrasib gegen metasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs wird schon vor seiner Zulassung verhergesagt, dass der das Potenzial hat die Onkologie-Forschung zu revolutionieren. 

    Der Medikamentenkandidat von Revolution ist ein sogenannter multi-selektiver RAS(ON)-Inhibator. Er soll mehrere krankheitsrelevante RAS-Varianten gleichzeitig adressieren und damit eine therapeutische Lücke schließen, die lange als kaum zugänglich erschien. Für die Kalifornier ist Daraxonrasib damit das wichtigste Projekt, da es das Wachstums des Biotechs in ganz neue Höhen katapultieren könnte. 

    Phase-3-Daten schlagen voll ein 

    Im April diesen Jahres meldete Revolution die entscheidenden Daten aus der Phase-3-Studie RASolute 302. Bei vorbehandelten Patienten mit metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs verlängerte der Medikamentenkandidat das Gesamtüberleben das Kandidaten auf 13,2 Monate. In der Vergleichsgruppe mit der üblichen Chemotherapie waren es 6,7 Monate. Die Überlebenszeit der Patienten wurde damit fast verdoppelt.

    Revolution selbst spricht von statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen Ergebnissen. Zudem sei Daraxonrasib insgesamt gut verträglich gewesen, ohne dass sich neue Sicherheitssignale ergeben hätten. Jetzt fehlt nur noch ein Schritt zum Erfolg: Die Zulassung des Medikaments durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA.

    Ärtze sind voller Lobes

    Die Resonanz aus der Onkologie ist ungewöhnlich eindeutig. Gegenüber Reuters sagte der Co-Leiter des Pankreaszentrums in Columbia/New York-Presbyterian Dr. Gulam Manji: "Es ist keine Heilung, aber ich denke, dass dieses Medikament ein neuer Durchbruch ist, auf dem wir aufbauen können."

    Nachfrage explodiert schon vor der Zulassung

    Zu Beginn des Monats erlaubt die FDA ein Expanded-Access-Programm für Daraxonrasib. Dadurch können bestimmte Patienten mit vorbehandeltem, metasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs schon vor der offiziellen Zulassung durch die FDA mit dem Medikament behandelt werden. Die US-Gesundheitsbehörde hatte den Antrag von Revolution ungewöhnlich schnell zugelassen, was die Hoffnung auf eine endgültige Zulassung enorm gesteigert hat. 

    Seit Anfang des Monats stehen jetzt in den USA viele Krebszentren vor einer großen Herausforderung. Reuters berichtet von einer Flut an Patientennachfragen. Revolution bestätigte die hohe Nachfrage und geht davon aus, dass sie auch hoch bleiben werde. 

    Das Medikament gelangte durch Aussagen des früheren US-Senators Ben Sasse in die Öffentlichkeit. Er leidet unter Bauchspeicheldrüsenkrebs in Stadium 4 und wird mit dem Medikament behandelt. 

    Beschleunigte Zulassung angestrebt

    Das Medikament könnte jetzt schnell auf den Markt kommen. Von der FDA hat Darxonrasib bereits den Status Breakthrough Therapy und Orphan Drug Designation erhalten. Zudem wurde dem Medikamentenkandidaten ein Platz im neuen Commissioner´s National Priority Voucher-Programm eingeräumt, was die Zulassung deutlich beschleunigen könnte. Laut Reuters könnte dies im besten Fall in zwei Monaten geschehen. 

    Der Vorstandsvorsitzende von Revolution Medicines wollte den Fahrplan so nicht gegenüber Reuters bestätigen. Er nannte noch keinen Termin für den vollständigen Antrag bei der FDA, betonte aber, "dass mit Hochdruck daran gearbeitet werde".

    Mein Tipp: Aktie vor nächstem Schub

    Stanley Druckenmiller hat mit seinem Trade auf eine Geschichte hingewiesen, die zur spannensten Bio-Tech-Story des Jahres werden könnte. Zwar hat die Aktie seit Jahresbeginn schon rund 80 Prozent oben drauf gepackt, aber das Potenzial dürfte weiterhin groß sein. 

    Zum einen kommt der Kurs nicht wieder zurück, wie nach dem ersten Kurssprung der Aktie, zum anderen sehen die Experten ein riesiges Blockbuster-Potenzial bei dem Medikamenten-Kandidaten von Revolution Medicines. 

    Wie Reuters berichtet schätzt RBC Capital Markets das Umsatzpotenzial von Daraxonrasip auf mehr als fünf Milliarden US-Dollar. Damit würden die Kalifornier direkt mit ihrem ersten Medikament mehr als einen Volltreffer landen. 

    Wenn die FDA dem Medikament die Zulassung erteilt, dann dürfte die Aktie zum nächsten Höhenflug ansetzen. Daher können Anleger diesem kleinen, aber feinem Trade von Stanley Druckenmiller folgen. Er könnte vielversprechend sein. 

    Markus Weingran, Chefredakteur wallstreetONLINE Börsenlounge

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    Verfasst vonRedakteurMarkus Weingran
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