Handelsfrieden in Sicht?

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    200 Boeing-Jets für China: Trump feiert, doch der Deal hat einen Haken

    China kündigt den Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen an und stellt eine Verlängerung des Handelsfriedens in Aussicht. Doch wie belastbar ist die neue Entspannung wirklich?

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    Handelsfrieden in Sicht? - 200 Boeing-Jets für China: Trump feiert, doch der Deal hat einen Haken

    China hat den Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen angekündigt und zugleich eine Verlängerung des Handelswaffenstillstands mit den Vereinigten Staaten in Aussicht gestellt. Wie Reuters berichtet, bestätigte Peking damit erstmals offiziell den geplanten Großauftrag für den US-Flugzeugbauer. Details zu den bestellten Modellen nannte das Handelsministerium zunächst nicht.

    Sollte der Deal umgesetzt werden, wäre es Boeings erster großer China-Auftrag seit fast zehn Jahren. Der Konzern hatte wegen der anhaltenden Spannungen zwischen Washington und Peking auf dem wichtigen chinesischen Luftfahrtmarkt deutlich an Boden verloren. Die Anleger halten sich trotz des Deals bisher zurück bei der Boeing-Aktie. 

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    US-Präsident Donald Trump hatte nach seinem jüngsten Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping erklärt, die Bestellung könne später auf bis zu 750 Flugzeuge anwachsen. Die Maschinen sollen demnach mit Triebwerken von General Electric Aerospace ausgestattet werden.

    China erklärte zudem, beide Seiten wollten den bestehenden Handelswaffenstillstand verlängern, der nach Reuters-Angaben im November 2026 ausläuft. Geplant seien außerdem gegenseitige Zollsenkungen für Waren im Wert von jeweils mindestens 30 Milliarden US-Dollar. Die Vereinigten Staaten sollen ihre Zölle auf chinesische Produkte dabei nicht über das Niveau der bereits vereinbarten Regelung hinaus anheben.


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    Auch bei kritischen Rohstoffen wollen beide Länder weiter verhandeln. Peking erklärte, Anträge auf Ausfuhrgenehmigungen für zivile Lieferungen von Seltenen Erden und anderen wichtigen Mineralien würden geprüft. 

    Fortschritte meldeten beide Seiten auch im Agrarhandel. Das Weiße Haus hatte zuvor erklärt, China werde von 2026 bis 2028 jährlich US-Agrarprodukte im Wert von mindestens 17 Milliarden US-Dollar kaufen. Peking bestätigte die Zahl zwar nicht, sprach aber von positiven Ergebnissen und einem verbesserten Marktzugang. Unter anderem sollen zugelassene US-Rindfleischexporteure wieder registriert und bestimmte Geflügelimporte erneut erlaubt werden.

    Die neuen Zusagen deuten auf eine vorsichtige Entspannung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hin. Zugleich bleibt offen, wie belastbar die Vereinbarungen sind. US-Finanzminister Scott Bessent hatte gegenüber Reuters erklärt, Washington habe es nicht eilig, die Handelsruhe rasch zu verlängern. Damit dürfte der Konflikt in den kommenden Monaten weiter ein zentrales Thema für Unternehmen und Anleger bleiben.

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurNicolas Ebert
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