Aktien Frankfurt

    401 Aufrufe 401 0 Kommentare 0 Kommentare

    Uneinheitlich - Dax dank SAP mit positivem Juni-Start

    Für Sie zusammengefasst
    • Deutsche Börse uneinheitlich wegen Nahostlage
    • Dax steigt 0,5 Prozent dank SAP Kursgewinn
    • Iraneskalation belastet Märkte trotz Hoffnungen
    Aktien Frankfurt - Uneinheitlich - Dax dank SAP mit positivem Juni-Start

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten hat der deutsche Aktienmarkt zum Start in den Börsenmonat Juni keine einheitliche Richtung ausgebildet. Während der Dax vor allem von deutlichen Kursgewinnen des Schwergewichts SAP profitierte, ging es für die Papiere aus der zweiten und dritten Reihe überwiegend abwärts.

    Am Nachmittag notierte der Dax 0,5 Prozent höher bei 25.243 Punkten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
    Short
    27.672,45€
    Basispreis
    26,14
    Ask
    × 9,59
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Long
    22.447,45€
    Basispreis
    2,62
    Ask
    × 9,57
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Montag um 0,4 Prozent auf 33.232 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.

    Die iranischen Revolutionsgarden meldeten einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.

    "Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, doch an den Finanzmärkten überwiegt weiterhin die Hoffnung. Während die politische Realität noch von offenen Fragen geprägt ist, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden.

    Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von einer Bewertung für den Optimalfall.

    Die Aktien von Softwareunternehmen zählten am Montag zu den größten Gewinnern. In einem von weiteren Rekorden an der US-Technologiebörse Nasdaq gestützten Umfeld setzten hierzulande SAP, Nemetschek und Teamviewer ihre jüngste Erholung beschleunigt fort. Weiterhin herrscht am Markt die Hoffnung vor, dass der anhaltende Boom von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht vornehmlich die Geschäftsmodelle der Software-Hersteller bedroht, sondern auch Chancen bietet. Die Anteilsscheine von SAP verteuerten sich an der Dax-Spitze um 7,9 Prozent und kletterten auf den höchsten Stand seit Mitte März.

    Die Papiere von Mercedes-Benz zeigten sich unbeeindruckt von einem Gesetzesvorhaben in den USA, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte und stiegen um 1,6 Prozent. Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 20 Prozent der Mercedes-Anteile sind dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC und dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns zuzurechnen.

    Das Rüstungselektronik-Unternehmen Hensoldt geht dank höherer Kundenanzahlungen in diesem Jahr von einem besseren Zustrom freier Finanzmittel aus. Das sei hauptsächlich auf höhere Kundenanzahlungen zurückzuführen, die durch beschleunigte Beschaffungsprozesse in Deutschland unterstützt würden. Die Hensoldt-Titel gehörten mit minus 4,2 Prozent dennoch zu den schwächsten Aktien am hiesigen Markt. Auch andere Rüstungswerte wie Rheinmetall und Renk verbuchten deutliche Verluste./edh/stk

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur SAP Aktie

    Die SAP Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,29 % und einem Kurs von 255,9 auf Tradegate (01. Juni 2026, 14:44 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der SAP Aktie um -2,98 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +1,48 %.

    Die Marktkapitalisierung von SAP bezifferte sich zuletzt auf 166,76 Mrd..







    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Aktien Frankfurt Uneinheitlich - Dax dank SAP mit positivem Juni-Start Vor dem Hintergrund der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten hat der deutsche Aktienmarkt zum Start in den Börsenmonat Juni keine einheitliche Richtung ausgebildet. Während der Dax vor allem von deutlichen Kursgewinnen des Schwergewichts …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero