100 Milliarden Dollar weg

    65977 Aufrufe 65977 0 Kommentare 0 Kommentare

    Dieselpreise fressen Amerika auf – Verbraucher zahlen die Iran-Rechnung

    Der Iran-Krieg treibt Dieselpreise und Energiekosten immer weiter nach oben. Goldman Sachs warnt bereits vor historisch niedrigen Vorräten, während US-Haushalte laut Moody’s Milliarden an Kaufkraft verlieren.

    Für Sie zusammengefasst
    100 Milliarden Dollar weg - Dieselpreise fressen Amerika auf – Verbraucher zahlen die Iran-Rechnung

    Die Folgen des Iran-Kriegs treffen inzwischen nicht mehr nur den Ölmarkt, sondern zunehmend auch Verbraucher und die Weltwirtschaft. Während Anleger an der Wall Street weiter auf KI-Aktien und neue Rekorde setzen, warnen Ökonomen und Rohstoffstrategen vor einer möglichen Dieselknappheit und einer neuen Inflationswelle.

    Besonders alarmiert zeigt sich Goldman Sachs. Laut Rohstoffstratege Daan Struyven befinden sich die Dieselvorräte in den USA auf dem niedrigsten Stand seit 2003. Sollten die Lagerbestände weiter in diesem Tempo sinken, könnten die Vorräte bereits bis August auf ein kritisches Niveau fallen. Hintergrund ist die fast vollständige Blockade der Straße von Hormus infolge des Iran-Konflikts. Vor dem Krieg liefen rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte durch die Meerenge. Inzwischen passieren laut Goldman nur noch etwa 10 bis 15 Prozent der üblichen Ölmengen die Route.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Deere & Company!
    Long
    532,25€
    Basispreis
    5,13
    Ask
    × 10,49
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    637,11€
    Basispreis
    4,46
    Ask
    × 10,32
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Die Folgen zeigen sich bereits deutlich an den Preisen. Der durchschnittliche Dieselpreis in den USA ist seit Ende Februar um rund 45 Prozent auf mehr als 5,43 US-Dollar pro Gallone gestiegen. Unternehmen wie Deere & Company verweisen bereits auf höhere Treibstoff- und Düngemittelkosten als Belastung für ihre Geschäfte.

     

    Gleichzeitig wächst der Druck auf die Verbraucher. Laut Moody's hat der Iran-Krieg US-Haushalte bislang bereits rund 100 Milliarden US-Dollar gekostet — umgerechnet etwa 750 US-Dollar pro Haushalt. Moody’s-Chefökonom Mark Zandi erklärte, höhere Energiepreise und steigende Militärausgaben hätten den positiven Effekt der jüngsten Steuerrückzahlungen inzwischen vollständig aufgezehrt.

    Besonders problematisch: Viele Haushalte verfügen kaum noch über finanzielle Reserven. Laut Zandi dürfte vielen Verbrauchern nichts anderes übrig bleiben, als ihre Ausgaben einzuschränken, falls der Konflikt anhält und die Energiepreise hoch bleiben. Damit wächst die Gefahr, dass die ohnehin schwächelnde Wirtschaft zusätzlich belastet wird.

    Auch an den Finanzmärkten bleibt die Nervosität hoch. Die Ölpreise schwanken derzeit massiv zwischen Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung und neuen Sorgen über mögliche weitere Eskalationen im Nahen Osten. Zwar ist Brent-Rohöl zuletzt etwas von seinen Höchstständen zurückgekommen, notiert aber weiterhin deutlich über dem Niveau vor Kriegsbeginn Ende Februar. Je länger die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus anhält, desto größer wird die Gefahr neuer Belastungen für Inflation, Konsum und die globale Konjunktur.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



    Reports
    Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
    100 Milliarden Dollar weg Dieselpreise fressen Amerika auf – Verbraucher zahlen die Iran-Rechnung Der Iran-Krieg treibt Dieselpreise und Energiekosten immer weiter nach oben. Goldman Sachs warnt bereits vor historisch niedrigen Vorräten, während US-Haushalte laut Moody’s Milliarden an Kaufkraft verlieren.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero