Traum vom KI-Durchbruch

    21397 Aufrufe 21397 0 Kommentare 0 Kommentare

    China lockt KI-Eliten aus dem Silicon Valley – und verfolgt einen neuen Plan

    China gewinnt zunehmend KI-Talente aus den USA zurück. Tencents neuer KI-Chef verfolgt ein Ziel, das bislang vor allem Silicon-Valley-Konzerne prägte.

    Für Sie zusammengefasst
    Traum vom KI-Durchbruch - China lockt KI-Eliten aus dem Silicon Valley – und verfolgt einen neuen Plan

    Im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz verschiebt sich das Kräfteverhältnis laut CNBC zunehmend. Chinesische Technologiekonzerne gewinnen immer mehr Spitzenforscher aus den USA für sich und übernehmen damit auch ambitionierte Ziele, die bislang vor allem im Silicon Valley verfolgt wurden.

    Ein prominentes Beispiel ist Yao Shunyu. Der frühere OpenAI-Forscher wechselte innerhalb des vergangenen Jahres zu Tencent und verantwortet dort inzwischen als Chief AI Scientist die strategische Ausrichtung im Bereich Künstliche Intelligenz.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Alphabet A!
    Long
    328,60€
    Basispreis
    2,07
    Ask
    × 14,99
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    367,15€
    Basispreis
    2,05
    Ask
    × 14,78
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Auf einer von Tencent gemeinsam mit lokalen Behörden veranstalteten Konferenz in Peking skizzierte Yao seine langfristige Vision. "Mein persönliches Ziel ist es, in China eine langfristig angelegte AGI-Organisation aufzubauen", sagte er. AGI steht für künstliche allgemeine Intelligenz und beschreibt Systeme, die menschliche Fähigkeiten erreichen oder übertreffen können.

    Tencent sieht Potenzial für mehrere KI-Super-Apps

    Bislang galten vor allem US-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic oder Alphabet als Treiber der AGI-Entwicklung. Chinesische Konzerne konzentrierten sich dagegen stärker auf konkrete Anwendungen in Industrie, Produktion und Unterhaltungselektronik.

    Yao sieht jedoch Raum für deutlich größere Ambitionen. "Ich glaube nicht, dass ChatGPT oder Claude die einzigen Super-Apps sein werden", sagte er. Das bislang ungenutzte Marktpotenzial liege seiner Einschätzung nach bei "Billionen von Dollar".

    Entscheidend seien vor allem die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen und deren Kosten. Für China sieht Yao den erfolgversprechenden Weg in kleineren Modellen mit einer besonders zuverlässigen Bearbeitung grundlegender Aufgaben.

    Vorsicht in den USA wächst

    Während chinesische Unternehmen optimistischer auftreten, nehmen die Warnungen in den USA zu. Das KI-Start-up Anthropic erklärte kürzlich, moderne Spitzenmodelle näherten sich einem Punkt, an dem sie sich ohne menschliche Kontrolle selbst verbessern könnten. Das Unternehmen sprach sich deshalb für eine Verlangsamung oder zeitweise Aussetzung der Entwicklung neuer Modelle aus, um gesellschaftliche Risiken zu begrenzen.

    Anthropic hatte zudem bereits Anfang des Jahres gefordert, den technologischen Vorsprung der USA gegenüber chinesischen KI-Modellen zu sichern. Kritiker werfen dem Unternehmen allerdings vor, Sicherheitsbedenken auch als Wettbewerbsinstrument einzusetzen.

    Ihre Lieblingsaktie geschenktwallstreetONLINE und SMARTBROKER+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 30.06.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!

     

    Wettbewerb um Talente verschärft sich

    Ein wichtiger Treiber für die Rückkehr chinesischer Forscher sind Unsicherheiten bei der US-Einwanderungspolitik. Gleichzeitig investiert China massiv in Grundlagenforschung und Programme zur Anwerbung hochqualifizierter Fachkräfte.

    Mehrere spektakuläre Personalwechsel unterstreichen diesen Trend. Medienberichten zufolge wechselte der DeepMind-Forscher Hao Zhou von Google zu Alibaba, um an der Weiterentwicklung des KI-Modells Qwen zu arbeiten. Bereits Anfang 2025 verließ Wu Yonghui seine Position als Forschungs-Vizepräsident bei Google DeepMind und übernahm die Leitung der Forschungseinheit ByteDance Seed. Auch das Start-up Moonshot wurde von Yang Zhilin gegründet, der zuvor für Meta AI und Google Brain tätig war.

    Damit wird deutlich: China versucht nicht mehr nur, bei Künstlicher Intelligenz aufzuholen. Das Land will künftig selbst die Richtung der Entwicklung bestimmen.

    Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion


    Reports
    SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen




    wallstreetONLINE Redaktion
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen

    Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!

    Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

    Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

    Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"

    Mehr anzeigen

    NEU: Podcast "Börse, Baby!"


    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Traum vom KI-Durchbruch China lockt KI-Eliten aus dem Silicon Valley – und verfolgt einen neuen Plan China gewinnt zunehmend KI-Talente aus den USA zurück. Tencents neuer KI-Chef verfolgt ein Ziel, das bislang vor allem Silicon-Valley-Konzerne prägte.

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero