Musk-Börsengang
WARUM ARK schon lange auf SpaceX setzt: Diese Zahl sprengt alles!
SpaceX will an die Börse – und ARK sieht allein in Starlink den Schlüssel für eine Bewertung nahe zwei Billionen US-Dollar. Der wahre Treiber seien nicht die Raketen.
Elon Musks SpaceX könnte beim geplanten Nasdaq-Debüt am 12. Juni in eine neue Börsenliga aufsteigen. Laut CNBC hat das Unternehmen den IPO-Preis auf 135 US-Dollar je Aktie festgesetzt, was einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar entspreche.
Für ARK Invest ist das offenbar kein Größenwahn. Brett Winton, der Chef-Zukunftsstratege des Unternehmens, hält eine Bewertung von knapp zwei Billionen US-Dollar für nachvollziehbar. Grund dafür seien nicht primär die wiederverwendbaren Raketen von SpaceX, sondern das Satelliten-Internet Starlink.
Das Satelliten-Internet von SpaceX soll bereits einen Jahresumsatz von rund 13 Milliarden US-Dollar erzielen und über eine Kapazität von etwa 500 Terabit pro Sekunde verfügen. Mit Starship könnte SpaceX diese Kapazität drastisch ausbauen. Laut Winton könnten zehn Starts die bestehende Kapazität im All verdoppeln.
Für Anleger brisant: ARK ist längst investiert. Der ARK Venture Fund hält private SpaceX-Anteile als größte Position. Sie machen laut einem CNBC-Bericht rund 11,4 Prozent des Fondsvermögens aus. Der Fonds liegt seit Jahresbeginn etwa 15 Prozent im Plus und kommt über 12 Monate auf mehr als 70 Prozent Gewinn.
Die Botschaft ist klar: ARK sieht SpaceX nicht nur als Raketenfirma, sondern als Infrastruktur-Wette auf KI, Daten und globales Internet. Sollte Starlink tatsächlich in Umsatzdimensionen von Hunderten Milliarden US-Dollar wachsen, wäre der Mega-IPO erst der Anfang. Genau darin liegt aber auch das Risiko: Die Bewertung preist schon heute eine Zukunft ein, die erst noch geliefert werden muss.
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

