Quanten-Aktien rauschen ab
Quantinuum: Vom Heilsbringer zum Sorgenkind - maues IPO drückt Quanten-Aktien
Der Börsengang von Quantinuum sollte die Branche beflügeln. Schließlich gilt die Honeywell-Abspaltung als einer der griffigsten Kandidaten bei Quanten-Computern. Doch an der Börse kommt es oft anders als man denkt.
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Es sollte der Moment werden, auf den die Quantenbranche gewartet hatte: Mit Quantinuum kam einer der prominentesten Namen der Branche an die Börse. Kein kleiner SPAC-Hoffnungswert, kein Nebenwert mit großer Vision und wenig Substanz, sondern ein Unternehmen mit Honeywell-Hintergrund, strategischen Investoren und dem Anspruch, Quantum Computing endgültig an der Wall Street zu etablieren.
Doch der Start verlief ernüchternd. Quantinuum platzierte 28 Millionen Aktien zu 60 US-Dollar und nahm damit 1,68 Milliarden US-Dollar ein. Der erste Kurs lag zwar bei 68 US-Dollar, doch die Euphorie hielt nur kurz. Am Ende des ersten Handelstages blieb mit 60,38 US-Dollar nur ein hauchdünnes Plus übrig. Am Freitag rutschte die Aktie sogar unter den Ausgabepreis.
