"Sie sollten sich sehr freuen"

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    Nvidia-Chef nennt den weltweiten KI-Sell-off eine Kaufchance

    Jensen Huang hält den weltweiten Ausverkauf bei Tech-Aktien für eine Kaufchance. Anleger seien noch ganz am Anfang der KI-Revolution.

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    "Sie sollten sich sehr freuen" - Nvidia-Chef nennt den weltweiten KI-Sell-off eine Kaufchance

    Der weltweite Ausverkauf bei Tech- und KI-Aktien sorgt zwar für Nervosität an den Märkten, für Jensen Huang ist der Rückschlag jedoch vor allem eines: eine Kaufchance. Der CEO von Nvidia erklärte am Montag in Seoul, Anleger sollten den jüngsten Kursrutsch im größeren Kontext der KI-Revolution betrachten.

    "Wir stehen noch ganz am Anfang dieser Entwicklung, und was auch immer am Aktienmarkt passiert ist, Sie sollten sich sehr freuen, denn jetzt können Sie zu einem günstigen Preis kaufen", sagte Huang nach Treffen mit südkoreanischen Wirtschaftsführern. "Jeder sollte sehr begeistert sein."

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    Hintergrund der jüngsten Turbulenzen sind überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten, die neue Sorgen vor länger hohen Zinsen ausgelöst hatten. Gerade hoch bewertete KI- und Halbleiteraktien gerieten daraufhin weltweit unter Druck. In Südkorea brach zu Wochenbeginn der Leitindex KOSPI um 8,3 Prozent ein, nachdem Anleger massenhaft KI- und Chipwerte verkauft hatten. Auch an der Wall Street hatten Tech-Aktien am Freitag deutlich nachgegeben.

    Huang sieht darin jedoch keine Gefahr für den langfristigen KI-Boom. Der Aufbau der KI-Infrastruktur stecke noch immer in den Kinderschuhen. "Es ist eine ausgemachte Sache, dass KI die Infrastruktur der Welt sein wird, genau wie das Internet die Infrastruktur der Welt war", erklärte der Nvidia-Chef.

    Wie viele andere Tech-Manager argumentiert Huang, dass künstliche Intelligenz die Weltwirtschaft grundlegend verändern werde. Dadurch werde die Nachfrage nach Rechenzentren, Speicherchips und KI-Hardware langfristig massiv steigen. Nvidia hatte am Montag gemeinsam mit SK Hynix zudem eine mehrjährige Vereinbarung zur Entwicklung neuer Speicherchips für KI-Anwendungen angekündigt.

    Trotzdem wächst die Nervosität an den Märkten. Anleger sorgen sich zunehmend darüber, dass der KI-Boom nach den massiven Kursanstiegen der vergangenen Monate überhitzt sein könnte. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie die Angst vor dauerhaft hohen Zinsen den Druck auf Technologieaktien zusätzlich.

     

    Auch an anderen asiatischen Börsen setzte sich der Ausverkauf fort. Neben dem KOSPI gerieten unter anderem der japanische Nikkei, chinesische Aktien und der Hang Seng Index in Hongkong unter Druck. Parallel stieg der Ölpreis weiter an, während Gold trotz der geopolitischen Risiken zuletzt deutlich nachgegeben hatte.

    Für Huang bleibt die Richtung dennoch klar. Der aktuelle Rücksetzer ändere nichts daran, dass sich die Welt aus seiner Sicht erst am Anfang eines jahrzehntelangen KI-Investitionszyklus befinde.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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