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Crédit Mutuel Asset Management: SpaceX und die KI-Giganten: Auf dem Weg zu einem rekordverdächtigen Jahr für Börsengänge?
- SpaceX-Börsengang am 12. Juni könnte IPO-Welle auslösen
- SpaceX OpenAI Anthropic könnten Nasdaq 1,5–2% ausmachen
- ETFs dürften wegen Lock-up-Ende Bestände anpassen
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EQS-News: La Française Group / Schlagwort(e): Börsengang/Börsengang SpaceX und die KI-Giganten: Auf dem Weg zu einem rekordverdächtigen Jahr für Börsengänge? |
Von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management
Crédit Mutuel Asset Management ist eine Asset-Management-Gesellschaft der Groupe La Française, der Holdinggesellschaft des Asset-Management-Geschäftsbereichs der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.
Der Börsengang von SpaceX ist für den 12. Juni geplant. Er dürfte eine Rekordserie von Börsengängen im Jahr 2026 einläuten – weitere Börsengänge von OpenAI, Anthropic, Databricks, Stripe und Anduril werden ebenfalls erwartet. Insgesamt könnte die Gesamtbewertung dieser Unternehmen 4,6 Billionen US-Dollar erreichen. Zum Vergleich: Der Gesamtwert aller seit Gründung der New Yorker Börse 1792 durchgeführten Börsengänge beläuft sich auf etwa 1,5 Billionen US-Dollar (Quelle: StoneX, Mai 2026).
Dennoch dürften die unmittelbaren Auswirkungen auf die Marktliquidität zunächst begrenzt bleiben, da diese Unternehmen nur etwa 10 % ihrer gesamten Marktkapitalisierung erreichen dürften. Folglich könnte ihre Gewichtung in den wichtigsten Indizes kurzfristig relativ gering bleiben, da die meisten Indizes nur den Streubesitz (die zum Handel verfügbaren Aktien) berücksichtigen. Zudem begrenzt die Nasdaq, an der diese Unternehmen voraussichtlich gelistet werden, die Indexgewichtung auf 300 % des Streubesitzes. Es ist auch erwähnenswert, dass die Aufnahme von SpaceX in die Nasdaq voraussichtlich am 7. Juli erfolgen wird, etwa 15 Handelstage nach dem Börsengang.
Allerdings könnten allein SpaceX, OpenAI und Anthropic letztlich zwischen 1,5 % und 2 % des Nasdaq-Index ausmachen. Dieser Anteil dürfte mit dem Auslaufen der Lock-up-Beschränkungen für bestimmte Großaktionäre rasch steigen. Die beliebtesten ETFs müssten dann wahrscheinlich Teile ihrer bestehenden Bestände abbauen, um die Gewichtung ihrer Portfolios entsprechend anzupassen.

