Aktien Frankfurt

    361 Aufrufe 361 0 Kommentare 0 Kommentare

    Dax sinkt auf Dreiwochentief vor US-Inflationsdaten

    Für Sie zusammengefasst
    • Irankonflikt treibt Dax tiefer nahe 200-Tage-Linie
    • Globaler Technologiesektor zeigt anhaltende Schwäche
    • Erwartete US-Inflation könnte Zinsspekulationen anfachen
    Aktien Frankfurt - Dax sinkt auf Dreiwochentief vor US-Inflationsdaten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor sowie die am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten halten die Investoren davon ab, stärker ins Risiko zu gehen.

    Der Dax sank auf den tiefsten Stand seit drei Wochen und notierte zuletzt 0,5 Prozent im Minus bei 24.316 Punkten. Damit nähert sich der Leitindex der 200-Tage-Linie bei 24.180 Punkten, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen fiel am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 31.370 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent abwärts.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX!
    Short
    27.038,25€
    Basispreis
    22,29
    Ask
    × 11,14
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Long
    22.436,32€
    Basispreis
    2,41
    Ask
    × 10,30
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Die USA und der Iran griffen sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig an. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

    Mit Spannung erwartet wird die am Nachmittag anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für Mai. Experten rechnen mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 4,2 Prozent. "Das wäre gleichbedeutend mit dem stärksten Preisanstieg seit mehr als 2 Jahren. Eine negative Überraschung bei der Inflation könnte die ohnehin schon bestehenden Spekulationen über Zinserhöhungen noch weiter anheizen", fürchtet Analyst Thomas Altmann von QC Partners.

    "Die Anleger befinden sich weiterhin in einem Balanceakt zwischen Zuversicht und Vorsicht. Auf der einen Seite stehen die Verheißungen der KI-Revolution, auf der anderen Seite Zweifel an den hohen Erwartungen, geopolitische Risiken und geldpolitische Unwägbarkeiten", konstatierte Marktexperte Timo Emden. "Die aktuelle Gemengelage gleicht einer Fahrt durch unbekanntes Terrain. Die Karte ist unvollständig, die Wegweiser widersprüchlich und hinter jeder Kurve könnte eine neue Schlagzeile warten."

    Im Softwarebereich stehen die spätabends anstehenden Quartalszahlen von Oracle im Fokus. Anleger erwarten offenbar nichts Gutes, wie anhaltende Kursverluste im Sektor zeigen. Die Aktien von SAP büßten als Dax-Schlusslicht 3,5 Prozent ein. Von ihrem Erholungshoch von Anfang Juni sind sie nun schon wieder um rund 14 Prozent abgesackt. Auch die Papiere von Nemetschek und Teamviewer verloren deutlich.

    Bessere Profitabilitätsaussichten von Heidelberger Druckmaschinen verliehen den Titeln des Maschinenbauers 3,6 Prozent Auftrieb. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die bereinigte Ebitda-Marge im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 (bis Ende März) im Vergleich zum Vorjahr spürbar zulegen. Dazu beitragen soll auch ein Sparprogramm.

    Die Anteilsscheine von Fielmann schnellten nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank an der SDax-Spitze um 7,0 Prozent hoch. Analyst Michael Kuhn lobte das bewährte Geschäftsmodell, die dominante Marktposition, eine konstant hohe Kundenzufriedenheit und die erfolgreiche "Vision 2025" der Optikerkette.

    Die Papiere von Adidas stiegen um 1,1 Prozent, nachdem die kanadische Bank RBC sie auf "Outperform" hochgestuft hatte. Der Sportartikelkonzern biete neben einer günstigen Bewertung inzwischen auch ein gut berechenbares Ergebniswachstum, das am oberen Ende der Branche rangiere, schrieb Analyst Piral Dadhania.

    Die Anteilsscheine von Jenoptik und Krones bewegen sich im Minus, weil sie mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden./edh/stk

    --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur SAP Aktie

    Die SAP Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +6,61 % und einem Kurs von 44,35 auf Tradegate (10. Juni 2026, 11:42 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der SAP Aktie um +2,45 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -3,83 %.

    Die Marktkapitalisierung von SAP bezifferte sich zuletzt auf 170,59 Mrd..







    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    Aktien Frankfurt Dax sinkt auf Dreiwochentief vor US-Inflationsdaten Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor sowie die am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero