Data Center World kündigt die erste Data Center World Europe 2026 an
Data Center World, die führende Veranstaltung für das globale Rechenzentrums-Ökosystem, gibt den Start der Data Center World Europe bekannt. Heute veröffentlicht Data Center World Europe das Konferenzprogramm der Erstauflage. An zwei Tagen beleuchtet die Data Center World Europe die dringlichste Herausforderung der Branche: die Transformation der Energielandschaft europäischer Rechenzentren. Die Veranstaltung versammelt führende Betreiber, Technologieexperten, Cloud-Anbieter, Hyperscaler und Innovatoren im Bereich Energiemanagement, um praxisnahe Strategien und wegweisende Erkenntnisse auszutauschen, die messbare Ergebnisse ermöglichen. Nach der Konferenz werden die Teilnehmer gut gerüstet sein, um Energieengpässe zu überwinden und die Entwicklung einer KI-fähigen, nachhaltigen Zukunft voranzutreiben.
Die Data Center World Europe findet vom 13. bis 14. Oktober 2026 im VIECON (Vienna Congress & Convention Center) in Wien statt. Parallel dazu findet die weltweit führende Fachmesse für Netzwerkinfrastruktur, NetworkX, statt. Zur Anmeldung klicken Sie hier.
Tara Gibb, Senior Director bei Data Center World Europe erklärt: „Angesichts der rasant steigenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur steht Europa vor enormen energiepolitischen Herausforderungen, die von Netzengpässen und politischen Hindernissen bis hin zum dringenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen reichen. Die Data Center World Europe will diese Herausforderungen direkt angehen und bietet eine Plattform für umsetzbare Strategien, bahnbrechende Technologien und partnerschaftliche Kooperationen, die messbare Fortschritte bewirken werden.“
Rod Evans, Vice President für Supercomputing und KI in der EMEA-Region bei NVIDIA und Cosmin Georgescu, CEO und Gründer von ClusterPower, werden einen Vortrag zum Thema „The AI factory fast track: Europe’s emerging model of sovereign, off-grid data centre infrastructure“ (Der schnelle Weg zur KI-Fabrik: Europas aufstrebendes Modell einer souveränen, netzunabhängigen Rechenzentrumsinfrastruktur) halten. Während der traditionelle Bau von Rechenzentren durch Verzögerungen bei den Netzanschlüssen ins Stocken gerät, schreiben agile Neocloud-Anbieter die Regeln für die Bereitstellung von Infrastruktur neu. Im Mittelpunkt dieser Präsentation stehen der richtungsweisende 800-MW-Komplex von ClusterPower in Rumänien sowie die Frage, wie Neoclouds die jahrelangen Planungszyklen für Rechenzentren auf eine Bauzeit von 12 Monaten verkürzen. Der Vortrag wird der Frage nachgehen, wie sich diese rasante Entwicklung bei der Planung der physischen Infrastruktur mit den architektonischen Veränderungen und Innovationen vereinbaren lässt, die von NVIDIA und anderen führenden Anbietern von Rechenzentren vorangetrieben werden. Diskutiert werden unterschiedliche Kapitalstrukturen, Energieerzeugung hinter dem Netzanschlusspunkt („behind-the-meter generation“) für kürzere Bereitstellungszeiten und die baulichen Besonderheiten dedizierter KI-Fabriken. Im Mittelpunkt dieser Session steht die Rolle Osteuropas bei der Bewältigung der Kapazitätskrise. Dabei wird gezeigt, wie eine souveräne KI-Infrastruktur die Anforderungen des EU AI Act und der DSGVO sowie die Vorgaben zur Datenresidenz erfüllen kann.

