Jetzt wächst die Spannung
Autonomes Fahren: Tesla gelingt der nächste Durchbruch in Europa
Belgien und Dänemark geben grünes Licht für Teslas FSD-System. Die jüngsten Entscheidungen könnten weitreichende Folgen haben.
- Belgien genehmigt Teslas FSD für Flandern auf Straßen
- De Ridder unterschrieb Genehmigung und postete Foto
- Dänemark erteilt ebenfalls FSD Freigabe mit Folgen
- Report: SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Tesla hat die Genehmigung erhalten, seine Fahrerassistenzsoftware FSD (Full Self-Driving Supervised) in Belgien anzubieten, wie Reuters berichtet. Damit setzt der Elektroautobauer seine Expansion auf dem europäischen Markt fort und erreicht einen weiteren Meilenstein bei der Einführung der Technologie.
Die Freigabe wurde von Annick De Ridder, Verkehrsministerin der belgischen Region Flandern, unterzeichnet. Tesla hatte zuvor eine Reihe von Tests im Land absolviert. Die Ministerin bestätigte die Entscheidung auf der Plattform X und erklärte: "I just signed the approval." Dazu veröffentlichte sie ein Foto des unterzeichneten Dokuments.
De @Tesla community houdt hier al geruime tijd de vinger aan de pols over de toelating voor de FSD-technologie op onze Vlaamse en Belgische wegen.
— Annick De Ridder (@AnnickDeRidder) June 10, 2026
Uit waardering voor jullie niet-aflatende interesse (en aanmoediging 😉), krijgen jullie hierbij de primeur: ik heb net de toelating… pic.twitter.com/Yrps4OHTj8
Verfahren schneller als erwartet
Nach Angaben aus dem Umfeld des Genehmigungsverfahrens hatte Belgien den Prüfprozess in den vergangenen Wochen beschleunigt. Unter der Leitung von De Ridder kam die offizielle Zulassung früher als von Beobachtern erwartet.
Für Tesla ist die Entscheidung ein wichtiger Schritt, da das Unternehmen die Verfügbarkeit seiner fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme in Europa kontinuierlich ausweitet. Die Software Full Self-Driving Supervised unterstützt Fahrer bei zahlreichen Fahraufgaben, verlangt jedoch weiterhin die aktive Überwachung durch den Menschen am Steuer.
Bereits fünf EU-Länder mit Freigabe
Mit Belgien steigt die Zahl der EU-Staaten, die Teslas FSD-Supervised-System genehmigt haben, auf fünf. Zuvor hatten bereits die Niederlande, Litauen, Estland und Dänemark grünes Licht gegeben.
Besonders bemerkenswert ist das Tempo der jüngsten Entwicklungen: Erst am Dienstag erhielt Tesla die Zulassung in Dänemark, nur einen Tag später folgte Belgien.
Die jüngsten Genehmigungen stärken Teslas Position im europäischen Markt und könnten den Weg für weitere Zulassungen in anderen Ländern der Europäischen Union ebnen.
Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
Die Tesla Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,75 % und einem Kurs von 336,5USD auf Tradegate (11. Juni 2026, 12:01 Uhr) gehandelt.

