ROUNDUP

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    Adobe stockt Ziele auf - Abgang von Finanzchef verschreckt Anleger

    Für Sie zusammengefasst
    • Managementwechsel bei Adobe: CFO Dan Durn geht
    • Umsatzziel Q3 knapp 6,7 Mrd USD angehoben
    • Kurs vorbörslich -4,8% und YTD rund -33 Prozent
    ROUNDUP - Adobe stockt Ziele auf - Abgang von Finanzchef verschreckt Anleger

    SAN JOSE (dpa-AFX) - Ein weiterer Managementwechsel überschattet beim US-Softwarekonzern Adobe das unerwartet hohe Umsatzziel. Zwar erwartet der Konzern im laufenden dritten Quartal mindestens knapp 6,7 Milliarden US-Dollar (rund 5,8 Mrd Euro) Umsatz, was mehr ist, als Analysten ihm zugetraut hatten. Doch verlässt mit Finanzchef Dan Durn ein weiterer Topmanager schon kommende Woche den Spezialisten für Software zur Mediengestaltung, wie das Unternehmen bereits am Donnerstag nach US-Börsenschluss in San Jose mitteilte. Bei den Anlegern kam das nicht gut an.

    Für die Aktie ging es im vorbörslichen US-Handel am Freitag um 4,8 Prozent nach unten, verglichen mit einem Schlusskurs von 218,80 Dollar. In diesem Jahr hat der Adobe-Kurs im Haupthandel bereits über ein Drittel an Wert eingebüßt. Im Frühjahr 2024 wurden gar noch mehr als 600 Dollar gezahlt.

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    Im März hatte bereits der langjährige Chef Shantanu Narayen seinen Abgang verkündet, sobald ein Nachfolger gefunden ist. Als führende interne Kandidaten gelten die beiden Bereichsvorstände David Wadhwani und Anil Chakravarthy. Zudem läuft auch eine Suche nach einem externen Nachfolger, der den Konzern in das KI-Zeitalter führen kann. Ziel sei es, einen neuen Konzernchef rechtzeitig zur Planung des neuen Geschäftsjahres im Dezember an Bord zu haben, so Narayen.

    Experte Gil Luria vom Analysehaus D.A. Davidson sagte im Finanzsender Bloomberg TV, der Zeitpunkt des Abgangs sei unglücklich, während das Unternehmen bereits nach einer Nachfolge für den Chefposten suche. Mit diesem Umstand fühlten sich Investoren nicht wohl. Durn wechselt zum Halbleiterkonzern Marvell Technology . Bei Adobe rückt übergangsweise der hochrangige Manager Steve Day auf den Posten des Finanzchefs.

    Adobe gehörte zu den Vorreitern von Abo-Modellen für Softwarenutzung. Dieses Geschäftsmodell ist zuletzt stark unter Druck gekommen, weil aufkommende KI-Tools als Konkurrenz für die Apps der etablierten Anbieter gelten.

    Da half es auch nichts, dass Adobe seine Jahresprognosen für Umsatz und bereinigten Gewinn je Aktie anhob. Erwartet werden nun Erlöse von 26,5 bis 26,6 Milliarden Dollar, was über den Markterwartungen liegt. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll nun bei 24,35 bis 24,45 Dollar liegen. Auch hier hatten Analysten weniger auf dem Zettel.

    Und auch die Resultate im zweiten Quartal sind besser ausgefallen als von Experten gedacht. So stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 6,62 Milliarden Dollar. Je Aktie verdiente Adobe auf bereinigter Basis mit 5,96 Dollar fast 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor./men/err/lew/jha/

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Adobe Aktie

    Die Adobe Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -4,06 % und einem Kurs von 181,0 auf Tradegate (12. Juni 2026, 10:38 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Adobe Aktie um +0,51 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +8,44 %.

    Die Marktkapitalisierung von Adobe bezifferte sich zuletzt auf 78,71 Mrd..







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