Flugsicherung plant Drohnenabwehr mit Telekom und Hensoldt
- Staat, Hensoldt und Telekom bauen KI-Netz
- KI-Plattform verknüpft Masten mit Abwehranlagen
- Zentrales Luftlagebild schützt kritische Anlagen
LANGEN (dpa-AFX) - Für einen besseren Schutz vor Drohnen arbeitet der Staat mit dem Rüstungselektronik-Konzern Hensoldt und der Deutschen Telekom zusammen. Es sei ein bundesweites Netz zur Erkennung und zur Abwehr von Drohnen geplant, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen (Hessen) mit. Zuvor hatte die "Welt" darüber berichtet.
Es geht um eine durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Plattform, mit der Daten von Handynetz-Masten mit Abwehranlagen an Flughäfen, Kraftwerken und Bundeswehr-Standorten verbunden werden. Sensoren liefern Daten, die automatisiert ausgewertet werden. Dadurch soll ein deutschlandweites Drohnen-Luftlagebild entstehen, das die Grundlage sein soll für die Abwehr feindlicher Flugkörper. In die Plattform sollen Anwendungen anderer Hersteller integriert werden können.
Um kritische Infrastrukturen zu schützen, müssten verfügbare Kräfte gebündelt werden, zitiert die "Welt" DFS-Chef Arndt Schoenemann. Die teils gezielten Angriffe auf Flughäfen seien als "Beginn einer hybriden Kriegsführung" zu sehen, deren wirksame Bekämpfung noch an Zuständigkeitsfragen auf Bundes- und Länderebene scheitere. "Statt eines Flickenteppichs an Einrichtungen und Zuständigkeiten brauchen wir eine zentral geführte Drohnendetektion und -abwehr, bei der alle Informationen zusammenfließen."/wdw/DP/men
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Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Deutsche Telekom Aktie um +2,36 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +0,67 %.
Die Marktkapitalisierung von Deutsche Telekom bezifferte sich zuletzt auf 131,75 Mrd..

