ROUNDUP

    161 Aufrufe 161 0 Kommentare 0 Kommentare

    Japanische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet an

    Für Sie zusammengefasst
    • Japanische Zentralbank erhöht Leitzins auf 1,00
    • Entscheidung mit 7 zu 1 Stimmen beim Leitzins
    • Anleihekäufe künftig bei rund 2 Billionen Yen
    ROUNDUP - Japanische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet an

    TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Zentralbank hat den Leitzins unter anderem wegen der Folgen des Iran-Kriegs wie erwartet erhöht. Der Zinssatz wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 Prozent nach oben gesetzt, teilte die Notenbank am Dienstag in Tokio mit. Dies ist der höchste Stand seit 1995. Der Schritt war von den von Bloomberg befragten Experten erwartet worden. Die Entscheidung fiel mit 7 zu 1 Stimmen. Zuletzt hatte die Notenbank den Leitzins im Dezember angehoben.

    Darüber hinaus hat die Bank of Japan in den kommenden Monaten einen weiteren Zinsschritt signalisiert. Da sich die Inflation der Marke von 2 Prozent annähere, werde die Notenbank den Leitzins weiter anheben, heißt es in der Stellungnahme zur Zinsentscheidung.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Nikkei 225!
    Long
    64.835,94€
    Basispreis
    2,56
    Ask
    × 14,61
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    73.630,93€
    Basispreis
    2,58
    Ask
    × 14,48
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Zudem stellte die Notenbank fest, dass sich die japanische Wirtschaft zuletzt moderat erholt habe. Zwar hätten höhere Rohölpreise belastet, die Konjunktur sei aber insgesamt durch hohe Unternehmensgewinne oder eine Verbesserung der Beschäftigungs- und Einkommenslage gestützt worden. Generell sei das Risiko einer erheblichen wirtschaftlichen Abkühlung im Vergleich zu früher gesunken, wie aus der Stellungnahme weiter hervorgeht.

    Die Währungshüter kündigten darüber hinaus an, dass die Anleihekäufe weiter gedrosselt werden sollen. Von Juli bis September will die Notenbank monatlich Staatsanleihen im Wert von 2,5 Billionen Yen (13,5 Milliarden Euro) zurückkaufen. Das wären rund 200 Milliarden Yen weniger als im zweiten Quartal. Das Volumen soll dann bis April 2027 weiter zurückgefahren und dann bei rund 2 Billionen Yen beibehalten werden.

    Am japanischen Aktienmarkt ging es ungeachtet der Zinserhöhung weiter nach oben. Der Nikkei 225 stieg zeitweise erstmals auf mehr als 70.000 Punkte. Das Niveau konnte der japanische Leitindex nicht halten, beendete den Handel aber mit einem Schlussrekord von 69.404 Punkten. Der Kurs des japanischen Yen reagierte kaum auf die Zinsentscheidung.

    Die Zinserhöhung sei am Markt voll eingepreist gewesen, sagte Devisenexperten Volkmar Baur von der Commerzbank. Seiner Einschätzung nach habe die Bank of Japan auch nichts gesagt, was die Erwartung des Marktes an den weiteren Leitzinspfad verändert haben könnte. "Eine weitere Anhebung bis Jahresende war gestern zu rund 85 Prozent eingepreist und ist es jetzt auch immer noch", sagte Baur./jkr/zb/stk







    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    wallstreetONLINE bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen
    ROUNDUP Japanische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet an Die japanische Zentralbank hat den Leitzins unter anderem wegen der Folgen des Iran-Kriegs wie erwartet erhöht. Der Zinssatz wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 Prozent nach oben gesetzt, teilte die Notenbank am Dienstag in Tokio mit. Dies ist der …

    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero