Snapchat-Firma bringt Brillen mit Mini-Display auf den Markt
- Snap startet Vorbestellung der AR Brille namens Specs
- Hologramme zeigen Routen, Steuerung per Finger
- Marktstart Herbst in USA, UK und Frankreich ab 2195 USD
LOS ANGELES (dpa-AFX) - Die Macher der Foto- und Video-App Snapchat gehen unter die Vorreiter bei Brillen, die digitale Informationen einblenden können. Die Betreiberfirma Snap startete Vorbestellungen für das Gerät mit dem Namen Specs. Die Brillen mit sogenannter "erweiterter Realität" (Augmented Reality, AR) sollen voraussichtlich im Herbst in den USA, Großbritannien und Frankreich auf den Markt kommen. Den Preis setzte Snap auf 2.195 Dollar in den USA und 2.295 Euro in Frankreich an.
Die etwas klobig wirkenden Brillen sollen ins Blickfeld der Träger zum Beispiel Routen-Anweisungen und dazu eine Mini-Karte einblenden können. Beim Blick auf einen Automotor könnten sie auf Nachfrage etwa markieren, wo Kühlflüssigkeit reingehört. Die Daten werden als Hologramme in einen Teil des Blickfelds eingeblendet. Steuern kann man die Anzeige mit Fingerbewegungen, die die Kamera der Brille erkennt. Die Batterie soll bis zu vier Stunden halten - und mit dem Nachladen in der Brillenhülle bis zu 20 Stunden. Es gibt Modelle in zwei Größen, von denen das leichtere 132 Gramm wiegt.
Auch Google stellte Prototypen solcher Brillen vor, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. Apple arbeitet Medienberichten zufolge ebenfalls schon lange an AR-Geräten. Der Facebook-Konzern Meta verkauft seit vergangenem Jahr ein Brillenmodell mit einem kleinen Display vor einem Auge./so/DP/zb
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Meta Platforms (A) Aktie
Die Meta Platforms (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,19 % und einem Kurs von 257,4 auf Tradegate (17. Juni 2026, 10:29 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Meta Platforms (A) Aktie um -1,90 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +13,02 %.
Die Marktkapitalisierung von Meta Platforms (A) bezifferte sich zuletzt auf 1,25 Bil..

